SpVgg Unterhaching: Partie gegen Cottbus abgesagt

Neuschnee verhindert Austragung

Claus Schromm als Trainer der SpVgg Unterhaching

Da stand Claus Schromm im Hinspiel in Cottbus noch an der Seitenlinie, später musste er auf die Tribüne. ©Imago/Steffen Beyer

Update (3.2., 9:15 Uhr):
Wie die SpVgg am frühen Sonntagmorgen auf ihrer Twitter-Seite mitteilte, muss die Partie gegen Energie Cottbus wegen starken Schneefalls abgesagt werden.

Update (2.2., 16:30 Uhr):
Möglicherweise muss Hachings Trainer Claus Schromm noch länger auf seine Revanche gegen Cottbus warten. Soeben hat die SpVgg Unterhaching mitgeteilt, dass es „aufgrund des möglichen starken Schneefalls in der Nacht sein kann, dass das morgige Spiel nicht stattfinden kann“. Die Münchner Vorstädter suchen nun Helfer, die sich am Sonntag um 8 Uhr mit Schneeschaufel am Sportpark einfinden.

Ursprünglicher Artikel:
Das Hinspiel zwischen der SpVgg Unterhaching und Energie Cottbus war denkwürdig. Die Münchner Vorstädter führten bereits mit 2:0, ehe der FC Energie in den letzten zwei Minuten noch zum Ausgleich kam. In der hitzigen Partie wurden mit Pele Wollitz und Claus Schromm damals beide Trainer auf die Tribüne verwiesen.

Schromm warf damals eine Wasserflasche zu Boden – was noch immer an ihm nagt: „Ich bin mir sicher: Wenn mir die Flasche nicht entglitten wäre, hätten wir das Spiel gewonnen“, so der Trainer auf der Vereinshomepage der Unterhachinger selbstkritisch.

Haching will Revanche

Aber auch die Art und Weise, wie die SpVgg den Sieg noch verspielte stößt dem Fußballlehrer ein halbes Jahr später noch sauer auf. „Der Ausgleich war zudem das dümmste Gegentor in der Hinrunde. Da war es laut in der Kabine. So ein Tor, das haben wir uns geschworen, bekommen wir nie wieder.“

Wir alle haben noch etwas gut zu machen. (Claus Schromm)

Gemeint war der Treffer von Cottbus-Abwehrmann Stein, der nach einem Zuspiel von Scheidhauer ins Netz traf – Energie spielte zu diesem Zeitpunkt auch noch in Unterzahl. Damals kostete dieser Treffer Unterhaching zwei Punkte, jetzt dient er der Schromm-Truppe als Motivation. „Das Tor hat uns unglaublich wehgetan – wir alle haben noch etwas gut zu machen“, so der Haching-Coach.

Lob vom Gegner

Verzichten muss er dabei auf Luca Marseiler, der weiterhin ausfällt. Weitaus größere Personalprobleme hat weiterhin der Gästetrainer, der auf mehrere Stammkräfte verzichten muss. Im Gegensatz zu Unterhaching war das Hinspiel kein zentraler Gesprächs-Bestandteil beim FC Energie.

Vielmehr lobt Wollitz auf der FCE-Homepage die starke Offensive der Hachinger: Das macht Freude, wenn man ihnen zusieht. Ich hoffe natürlich, dass es mir am Sonntag keine Freude macht das Spiel der Unterhachinger zu sehen – sondern, dass die Leidenschaft des FC Energie zu sehen ist.“ Der historische Vergleich liegt jedenfalls auf Seiten der Lausitzer.

Die letzten sechs Spiele gegen Unterhaching hat Cottbus nicht verloren – auch wenn diese Statistik im Hinblick auf die kommende Partie sicherlich keine Rolle spielt, ein kleiner Mutmacher für verletzungsgebeutelte Gäste.

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