SV Wehen Wiesbaden: Breiter Kader als Schlüssel

Rehm hat zahlreiche Optionen

Rüdiger Rehm von Wehen Wiesbaden

Rüdiger Rehm geht mit einem starken Gefühl in die nächsten Aufgaben. ©Imago/Osnapix

Mit dem 2:0 über Preußen Münster konnte der SV Wehen Wiesbaden nach der Niederlage zu Beginn der englischen Woche letztlich versöhnlich auf die letzten drei Spiele zurückblicken. Bei diesen konnte Trainer Rüdiger Rehm sich wieder auf seinen breiten Kader verlassen, den er in den nächsten Wochen auch wieder brauchen wird.

Die große Konkurrenz hält die Spannung hoch, sodass jeder bei seinen Einsätzen von Beginn an oder als Einwechselspieler mit Leistung überzeugen will. „Gerade haben ein paar andere Spieler die Nase vorn, als noch am Anfang der Rückrunde“, erklärte Rehm bei MagentaSport die momentane Hierarchie im Kader.

Optionen in allen Mannschaftsteilen

Damit sprach er unter anderem Florian Hansch an, der nach Startelfeinsätzen im Anschluss an seinen Wechsel aus Sandhausen nun ein paar Mal von der Bank kam. Sein Tor gegen Münster kann als Bewerbungsschreiben gelten.

Die Sperre von Alf Mintzel war Dank der Kaderbreite kein Problem, Maximilian Dittgen übernahm links hinten. Auf der offensiven Außenbahn hatte zuletzt Nicklas Shipnoski die besseren Karten gegenüber Niklas Schmidt oder Agyemang Diawusie.

Auch im zentralen Mittelfeld hat der SVWW zahlreiche Alternativen, nicht erst seit der Ankunft von Gökhan Gül im Winter, der in der englischen Woche seine ersten beiden Startelfeinsätze hatte.

Die Qualität in der Tiefe könnte im Saisonendspurt entscheidend werden. Dieser beginnt im Prinzip schon in der kommenden Woche mit dem Duell gegen den HFC. „Da werden wir sicherlich versuchen, einen heißen Tanz abzuliefern“, kündigte Rehm an.

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