SV Wehen Wiesbaden: Breiter Kader wird zum Trumpf

Ausfälle werden erfolgreich kompensiert

Manuel Schäffler (l.) und Sebastian Mrowca jubeln.

Wurden während Ihrer Gelbsperren erfolgreich vertreten: Manuel Schäffler (l.) und Sebastian Mrowca. ©imago images/Jan Huebner

Dem Traum vom Aufstieg ist der SV Wehen Wiesbaden am Wochenende ein ganzes Stück näher gekommen. Während die Hessen mit einem 1:0-Sieg in Lotte ihre Hausaufgaben machten, stolperte Verfolger Halle im Heimspiel über Münster. Der Vorsprung des SVWW wuchs damit auf vier Punkte an.

Gegen die Sportfreunde zeigte sich einmal mehr, dass die Kaderbreite ein Pfund ist, mit dem Trainer Rüdiger Rehm im Saisonendspurt wuchern kann. Mit Manuel Schäffler und Sebastian Mrowca fehlten Rehm sein treffsicherster Angreifer bzw. sein Kapitän jeweils gelbgesperrt, trotzdem gelang der Mannschaft nach zuvor zwei Niederlagen wieder ein Auswärtssieg.

Gül muss ersetzt werden

Da Gökhan Gül, im Winter per Leihe aus Düsseldorf verpflichtet, gegen Lotte seine fünfte gelbe Karte sah, wird Rehm auch am kommenden Wochenende wieder seine Startelf umbauen müssen. Hier dürfte Mrowca ins defensive Mittelfeld zurückkehren und Giuliano Modica, der erstmals seit Anfang September über 90 Minuten ran durfte, erneut in der Innenverteidigung den verletzten Niklas Dams ersetzen.

Dass die Aufgabe am Samstag gegen den designierten Meister Osnabrück, nicht umsonst das zweitbeste Auswärtsteam der Liga, nicht leicht wird, dürfte allen Beteiligten klar sein. Doch die Statistik lässt Wehen Wiesbaden hoffen: Zehn Mal standen sich die beiden Teams bislang in der Heimspielstätte des SVWW gegenüber, sieben Partien gewannen die Hausherren.

Kein Blick in den Rückspiegel

Gleichzeitig dürfte der Blick aber auch ein wenig nach Münster gehen und auf erneute Schützenhilfe der Preußen gehofft werden. Dort wird der aktuell zweitplatzierte KSC gefordert, den direkten Aufstiegsplatz wird Wehen Wiesbaden noch nicht gänzlich abgeschrieben haben.

In den Rückspiegel schauen ist währenddessen nicht nötig: Gewinnen die Hessen Ihr Heimspiel, ist es völlig unerheblich, was für Halle im Heimspiel gegen Braunschweig herausspringt.

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