SV Wehen Wiesbaden: Pokalgegner HSV ist gewarnt

SVWW zuhause seit 364 Minuten ohne Gegentor

Niklas Schmidt jubelt nach dem 3:2-Sieg gegen St. Pauli

Niklas Schmidt (m.) und Co. kegelten bereits St. Pauli aus dem Wettbewerb – nun auch den HSV? ©Imago/Jan Huebner

Dem verlorenen Sieg beim 0:0 gegen den FSV Zwickau am vergangenen Samstag kann der SV Wehen Wiesbaden nicht lange hinterhertrauern, bereits am Dienstag steht bekanntlich das Pokalduell gegen den HSV an. Vor ausverkauftem Haus wollen Mintzel und Co. dann den nächsten Hamburger Verein bezwingen, nachdem sie in der ersten Runde den FC St. Pauli aus dem Wettbewerb warfen.

Wir fahren da nicht hin und gewinnen einfach so im Vorbeigehen. (HSV-Coach Hannes Wolf)

Unterschätzen wird der kommende Gegner den SV Wehen Wiesbaden jedenfalls nicht, wie Gästecoach Hannes Wolf auf der Pressekonferenz vor dem Spiel klarstellte. „Wehen Wiesbaden ist eine Spitzenmannschaft in der dritten Liga“, so der Fußballlehrer, der von einem engen Spiel ausgeht. „Wir fahren da nicht hin und gewinnen einfach so im Vorbeigehen. Wir müssen inhaltlich wieder auf ein sehr hohes Level kommen, um in diesem Pokalspiel zu bestehen.“

Festung BRITA Arena?!

Für den SV Wehen Wiesbaden gestaltet sich die Vorbereitung auf den HSV etwas schwieriger, da dessen Trainer Wolf eben erst seit Kurzem die Geschicke bei den Rothosen leitet und neue Ideen mitbrachte. Am vergangenen Wochenende tat sich der HSV jedoch erneut schwer gegen eine tiefstehende Magdeburger Mannschaft und traf erst, als diese den Hanseaten mehr Räume gab.

Die Defensive wird also auch beim SVWW zunächst Trumpf sein, um gegen die Hanseaten zu bestehen. Die Abwehr kommt genau zum richtigen Zeitpunkt auf Touren, kassierte in den letzten vier Heimspielen kein einziges Gegentor. Dementsprechend mutig gibt sich Abwehr-Chef Sascha Mockenhaupt: „Gegen den HSV rechnen wir uns schon etwas aus“, wird der 27-Jährigen im Wiesbadener Kurier zitiert.

HSV auswärts stabil

Allerdings kommt mit dem Gegner die defensivstärkste Mannschaft auf fremden Plätzen der zweiten Liga. Erst einen Treffer kassierte der HSV in fünf Auswärtspartien. Zum Vergleich: Zuhause musste Keeper Julian Pollersbeck bereits zehn Mal hinter sich greifen.

Es deutet also alles auf ein Geduldsspiel in der BRITA Arena hin und womöglich muss wie in der ersten Pokalrunde wieder die Verlängerung zur Entscheidung führen – gegen St. Pauli hatte Wehen Wiesbaden dabei den längeren Atem (3:2 n. V.).

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