Unterhaching: Doppelspitze mit Zukunft

Zwei Stürmer auch gegen Halle eine Option

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 30.11.2020 | 10:47
Dominik Stroh-Engel und Max Dombrowka gegen Wehen Wiesbaden.

Mit Unterstützung läuft es für Dominik Stroh-Engel besser. ©imago images/kolbert-press

Nach der englischen Woche ist für Unterhaching vor der englischen Woche, bereits am Mittwoch steht für die Spielvereinigung das Nachholspiel gegen den HFC an. Rund um den Sportpark wird man das allerdings gerne hören, schließlich soll der Schwung des 2:1-Sieges über Wehen Wiesbaden konserviert werden.

Gegen die Hessen hatte Trainer Arie van Lent erst zum zweiten Mal in dieser Saison eine Doppelspitze aufgeboten, an die Seite von Patrick Hasenhüttl stellte er Routinier Dominik Stroh-Engel. Mit Erfolg, der Routinier leitete mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich den erst Sieg nach sechs Partien ein.

Mit zwei Stürmern wohl auch gegen Halle

Mit zwei zentralen Angreifern präsentierte sich die SpVgg mit deutlich mehr Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. So gelang es zum dritten Mal in dieser Spielzeit, dass Unterhaching mehr als einen Treffer bejubeln durfte. Da zwei dieser Spiele mit einem Zwei-Mann-Sturm bestritten wurden, dürfte die Formation auch im Nachholspiel gegen Halle erste Wahl sein.

Denn der Gegner zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit defensiv stark verbessert. Nur zwei Gegentore ließ die HFC-Defensive in den letzten vier Spielen zu, zwei Mal in Folge stand zuletzt gar die Null. Für Unterhaching – mit einem Schnitt von einem Tor pro Partie weiterhin mit Luft nach oben – eine echte Mammutaufgabe.

Schwabl mit offensiven Duftmarken

Da dürfte es am Sportpark gefallen, dass Stephan Hain wieder im Mannschaftstraining ist und auf absehbare Zeit eine Alternative darstellen wird. Für die Fahrt nach Halle ist der Routinier allerdings noch kein Thema. Dort wird man aber darauf hoffen, dass Markus Schwabl seine positive Entwicklung beibehält.

Fünf Tore bereitete der in Abwesenheit von Josef Welzmüller als Kapitän agierende Rechtsverteidiger bislang vor, offensiv stärker war er in seiner Karriere noch nie. Seine zwei Assists gegen Wehen Wiesbaden untermauerten diesen positiven Trend. Um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu vergrößern und so wieder mit etwas mehr Ruhe in die kommenden Wochen zu gehen, wird dieser Vorwärtsdrang auch in Halle gefragt sein.