Unterhaching hadert mit dem Schiedsrichter

2019 weiter ohne Punkt

Markus Schwabl von der SpVgg Unterhaching

Markus Schwabl fand klare Worte in Richtung Schiedsrichter. ©Imago/Picture Point

Am gestrigen Freitag verlor die SpVgg Unterhaching auch das zweite Spiel im neuen Jahr. Im eigenen Stadion gab es ein 1:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Der Unparteiische Martin Petersen bekam nach Abpfiff einiges an Kritik von Hachinger Seite.

Schwabl beklagt Theatralik

Ein schmeichelhafter Elfmeter, den Markus Schwabl verursacht hatte, führte zum 0:1 für die Gäste. „Wenn das Elfmeter ist, dann melden wir den Spielbetrieb ab“, regte sich der Verteidiger auf, „Dann gehe ich am Samstag und Sonntag mit dem Hund spazieren.“ Einen Kontakt mit seinem Gegenspieler räumte er allerdings ein, monierte aber die Theatralik, mit der sich Agyemang Diawusie fallen ließ. 

Sicherlich eine strittige Entscheidung, aber auch kein klarer Fehler des Schiedsrichters. Auf der anderen Seite urteilte Petersen außerdem in einer schwer auszulegenden Handspiel-Situation auf der Torlinie zu Gunsten der Heimelf und verwehrte dem SVWW einen weiteren Strafstoß.

Unter dem Strich war Unterhaching aber über das ganze Spiel gesehen nicht zwingend genug, hatte zu Beginn und am Ende der Partie je eine sehr gute Möglichkeit, kam sonst kaum zu gefährlichen Situationen. Der zweitbeste Angriff der Liga blieb nach dem 0:2 gegen Rostock besonders nach der Pause erneut harmlos, wenn auch die Gesamtleistung Trainer Claus Schromm positiv stimmte für die nächsten Aufgaben.

Gegen Braunschweig und dann im Nachholspiel gegen Aalen müssen dabei fast schon sechs Punkte her, will man im Aufstiegsrennen noch mitreden. Ob Markus Schwabl während der Partie bei der Eintracht wirklich mit seinem Haustier vor die Tür geht, bleibt offen. Zeit hätte er, seine Reklamation nach dem Strafstoß brachte ihm die fünfte Gelbe Karte der Saison ein.

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