1. FC Magdeburg vs Münster

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 10.02.2018

Rother im Duell mit Rizzi

Stellt der SCP den Magdeburgern um Björn Rother (l.) ein Bein? ©Imago/osnapix

Erster Sieg im vierten Anlauf? Die Elbstädter warten weiterhin auf den ersten Erfolg im Fußball-Jahr 2018, die nächste Gelegenheit bietet sich ihnen dabei am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live auf MDR und auf mdr.de) im Heimspiel gegen den SC Preußen Münster.

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1.FC Magdeburg: Erfolgserlebnis gegen den Lieblingsgegner?

Spätestens seit der 0:1-Pleite am Würzburger Dallenberg ist der Fehlstart ins neue Kalenderjahr beim FCM perfekt. Nur einen Zähler konnte die Elf von Trainer Härtel in den ersten drei Spielen bekanntlich sammeln, der winterliche 10-Punkte-Vorsprung auf den SV Wehen Wiesbaden ist auf vier Zähler geschmolzen.

Gegen Münster soll nun der Turnaround gemeistert werden und trotz der mageren Bilanz aus den letzten Spielen stehen die Chancen nicht schlecht. Alle fünf bisherigen Aufeinandertreffen in der 3. Liga konnten die Elbstädter für sich entscheiden, im eigenen Stadion blieb der FCM dabei gar ohne Gegentreffer.

Stichwort Gegentreffer: Geht die Härtel-Elf mit einem Rückstand in die Pause, fehlte es den Magdeburgern bislang an Comeback-Qualitäten. In fünf Spielen ging es mit einem Rückstand in die Kabine, alle Partien endeten anschließend mit einer Pleite.

Personell könnte Härtel gegen die Adlerträger umstellen. Björn Rother, gegen die Würzburger Kickers erstmals nur auf der Bank, dürfte in die Zentrale zurückkehren und an der Seite von Dennis Erdmann agieren. Richard Weil rückt in die Dreierkette zurück, Nico Hammann beginnt dann auf der linken defensiven Außenbahn.

Somit könnte Michel Niemeyer wieder neben Christian Beck beginnen, um die andere vakante Position im Angriff streiten sich wohl Philip Türpitz und Julius Düker. Die Wahl dürfte diesmal wohl auf Düker fallen.

SC Preußen Münster: Mit Stabilität und Schwung

Die Adlerträger haben hingegen einen optimalen Start erwischt. Das 4:2 in Bremen mit der Rizzi-Gala war der dritte Sieg in Folge, auch in der Tabelle macht sich dies mittlerweile bemerkbar. Lag der SCP vor dem Jahreswechsel nur einen Zähler über der Abstiegszone, beträgt der Vorsprung mittlerweile bereits acht Punkte.

Ein Faktor für diesen Erfolg stellt das neu besetzte Zentrum der Preußen dar, das mit Sandrino Braun und Danilo Wiebe nun eine Stammbesetzung vorweisen kann. Allerdings könnte dieses Duo gegen Magdeburg wieder gesprengt werden, da Rizzi beste Chancen auf die Startelf hat. Möglich ist auch, dass Martin Kobylanski statt ihm auf die Bank rückt, was für eine defensivere Ausrichtung spräche.

Zwar konnte der SCP am letzten Wochenende den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren, die Bilanz in der Fremde ist jedoch weiterhin ausbaufähig. Vor allem in der ersten Spielhälfte sind die Preußen oftmals zu harmlos. Nur vier Tore erzielte die Antwerpen-Elf vor dem Seitenwechsel – nur zwei Teams waren in dieser Hinsicht noch schlechter.

In der Abwehrarbeit macht den Preußen hingegen keiner was vor, zwei Gegentore musste die Elf unter dem neuen Coach Marco Antwerpen im neuen Jahr erst hinnehmen.