Rot Weiß Erfurt vs FSV Zwickau

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 04.02.2018

Ahmet Waseem Razeek im Duell mit Nils Miatke.

Zweiter Heimsieg in Folge? RWE könnte gegen Zwickau einen Big Point landen. ©Imago/foto2press

Unterschiedliche Vorzeichen vor dem Ostduell zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem FSV Zwickau: Während RWE den Schwung aus dem 3:1-Heimsieg gegen Magdeburg nicht mitnehmen konnte und zweimal in Folge verlor, zeigten die Schwäne beim 2:0 gegen Großaspach eine gute Leistung. Auswärts gab es für das Ziegner-Team zuletzt allerdings wenig Grund zur Freude.

Rot-Weiß Erfurt: Halbzeitstand oft entscheidend

RWE kommt einfach nicht zur Ruhe. Der abstiegsbedrohte Klub hat neben dem Platz mit finanziellen Problemen zu kämpfen, die Konzentration aufs Sportliche scheint den Erfurtern derzeit schwer zu fallen. Bei der 0:5-Niederlage im Nachholspiel in Münster präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Emmerling jedenfalls in schlechter Verfassung.

Dabei sah das direkt nach der Winterpause anders aus: Durch den 3:1-Sieg gegen Magdeburg herrschte seit Langem wieder so etwas wie Euphorie am Steigerwald. Der Triumph über den FCM war erst der zweite Heimsieg in der laufenden Saison, mit nur neun geschossenen Toren ist RWE das ungefährlichste Team vor heimischem Publikum.

Dabei sollten Bergmann und Co. aufpassen, nicht schon zur Halbzeit zurückzuliegen. Acht Mal war das in dieser Saison der Fall, keinen einzigen Punkt holte Erfurt noch in diesen Spielen. Damit RWE künftig stabiler zu Werke gehen kann, wurden kurz vor Tranferschluss mit Marco Kaffenberger und Kusi Kwame zwei Defensivspieler verpflichtet.

Diese rücken voraussichtlich gleich in den Kader. Neuhold fällt für die restliche Saison aus, allerdings kann Möckel wieder mitwirken. Für den gesperrten Biankadi könnte Ahmed Waseem Razeek beginnen.

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FSV Zwickau: Auswärts harmlos

Beim angesprochenen 2:0 gegen Großaspach lieferten die Schwäne die von Trainer Torsten Ziegner dringend geforderte Reaktion und zeigten dabei ihr starkes Heimgesicht. Allerdings verpufften diese Erfolge zuletzt genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren, da es der FSV nicht schafft, auf fremden Plätzen nachzulegen.

Seit sechs Partien warten König und Co. nun schon auf einen Auswärtssieg, zuletzt gab es auf Reisen ein 0:1 beim Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, den Sportfreunden aus Lotte. Der Grund für diese Flaute ist schnell ausgemacht: Im Schnitt trifft Zwickau nur 0,6 Mal pro Auswärtsspiel, lediglich Erfurt ist ungefährlicher.

Ein Beispiel sollte sich die Ziegner-Elf an ihrem Steigerwald-Auftritt in der letzten Saison nehmen: Damals gewannen die Schwäne durch Tore von Öztürk, Koch und König mit 3:1. Im Hinspiel dieser Spielzeit trennten sich die Mannschaften mit 1:1.

Kapitän Wachsmuth kehrt zurück und wird voraussichtlich wieder im Mittelfeld zum Einsatz kommen. Dann müsste allerdings der zuletzt starke Washausen auf die Bank. Bis auf die langzeitverletzten Odabas, Koch und Sorge sowie dem noch ein Spiel gesperrten Frick stehen Ziegner sonst alle Spieler zur Verfügung.