SV Meppen vs Münster

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 21.01.2018

Max Kremer im Duell mit Fabian Menig

Max Kremer (l.) und der SVM wollen die drei Punkte im Emsland behalten. ©Imago/Werner Scholz

Am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) gastieren die Adlerträger aus Münster beim Aufsteiger SV Meppen. Während die Preußen in der Tabelle aktuell nur knapp über den direkten Abstiegsplätzen rangieren, können die Emsländer dank einer soliden Vorrunde auf ein Polster von elf Zählern auf die Gefahrenzone zurückgreifen.

SV Meppen: Nächster Heimsieg dank Fan-Support?

Im türkischen Belek hat der SVM am Feinschliff für die Restsaison gearbeitet, dabei blieb die Elf von Trainer Christian Neidhart in zwei Testspielen ungeschlagen. Gegen die Preußen aus dem knapp 120 Kilometer entfernten Münster dürften die Meppener nach der klaren 0:3-Pleite im Hinspiel nun auf eine Revanche drängen.

Wenn es nach Andreas Helmer geht, dürfte der SVM dabei gerne die Oberhand behalten. Im Interview mit Liga-Drei.de äußerte sich der langjährige Meppen-Profi, der auch für den kommenden Gegner aktiv war, angesichts der starken Hinrunde seines Ex-Vereins etwas überrascht.

Dabei konnte sich der Aufsteiger vor allem auf seine Heimstärke verlassen. In zehn Partien gab es fünf Siege, zudem erspielte sich die Neidhart-Elf vier Unentschieden – mit dieser Ausbeute belegt der SVM den 7. Platz in der Heimtabelle.

Gegen Münster wollen die Emsländer diese Statistik unterstreichen, dabei darf der Verein auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans hoffen. Am Freitag wurden schon über 7.000 verkaufte Tickets vermeldet, nur beim Derby gegen den VfL Osnabrück strömten noch mehr Zuschauer in die Hänsch-Arena.

Benjamin Girth kehrt in die Startelf zurück, Max Kremer rückt dafür wieder auf die Bank. Thilo Leugers rückt zudem ins defensive Mittelfeld und stabilisiert an der Seite von Steffen Puttkammer die Zentrale. Nico Granatowski und Marius Kleinsorge agieren auf den beiden Außenpositionen, im Zentrum startet Martin Wagner.

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SC Preußen Münster: Bringt Antwerpen den Erfolg?

Bei den Preußen steht Marco Antwerpen vor seinem Pflichtspieldebüt als Cheftrainer. Mitte Dezember unterzeichnete der 46-Jährige an der Hammer Straße, die ersten Testspiele unter dem ehemaligen Coach von Viktoria Köln liefen dabei vielversprechend.

So endete der Vergleich mit Bundesligist Bayer Leverkusen 2:2, gegen den ambitionierten Regionalligisten Uerdingen gab es ein klares 4:0. Nun gilt es für die Adlerträger, die guten Leistungen aus der Vorbereitung in Punkte umzumünzen und die aktuelle Tabellenkonstellation zu ihren Gunsten zu verbessern.

Auswärts konnte der SCP bislang jedoch lediglich sechs Zähler sammeln, in den letzten sechs Partien hagelte es zudem fünf Niederlagen. Die letzten Debüts von Antwerpen deuten außerdem nicht zwingend auf einen erfolgreichen Auftakt hin.

Sowohl bei seiner ersten Amtszeit in Ahlen als auch mit Viktoria Köln benötigte der Coach drei Partien, um mit seinem Team den ersten Dreier feiern zu können.

Sebastian Mai und Benjamin Schwarz stehen dem Coach jedoch nicht zur Verfügung. Tobias Warschewski steht hingegen vor seinem ersten Startelfeinsatz der laufenden Saison und könnte mit Tobias Rühle sowie Martin Kobylanski das Offensivtrio hinter Adriano Grimaldi bilden.