Wehen Wiesbaden: Aufstiegskampf mit offenem Visier

Rennen um Rang 3 eröffnet

Will mit dem SVWW in die Relegation: Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm

Mit dem SVWW Richtung Relegation: Trainer Rüdiger Rehm © imago

Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Sportfreunde Lotte (3:1) ist für den SV Wehen Wiesbaden der Aufstieg in die zweite Liga auch offiziell das neue Saisonziel. Angesichts der Tabellenkonstellation erklärte nunmehr auch Trainer Rüdiger Rehm den Kampf zumindest um den Relegationsrang endgültig für eröffnet.

Jetzt geht es nicht mehr darum, Fünfter zu werden. (SVWW-Trainer Rüdiger Rehm)

Im Wiesbadener Kurier machte der Coach aus den Ambitionen der Hessen auf eine Rückkehr ins Unterhaus des deutschen Fußballs kein Hehl mehr. „Jetzt geht es nicht mehr darum, Fünfter zu werden – jetzt wollen wir auch bis zum Ende den dritten Platz behalten“, erklärte der 39-Jährige.

Auch Spitzenduo fast in Reichweite

Grundsätzlich befindet sich Wiesbaden nach seinem zweiten Erfolg in Serie für das Aufstiegsrennen in einer guten Ausgangsposition. Vor den Mittwoch-Spielen der Relegationsrivalen Karlsruher SC, Fortuna Köln und Hansa Rostock rückte de SVWW aufgrund des Erfolgs gegen Lotte mittlerweile auch an das punktgleich führende Spitzenduo SC Paderbor und 1. FC Magdeburg fast bis auf Reichweite auf nur noch vier Zähler heran.

Rehm schwor sein Team trotz aller Euphorie durch den glücklichen Sieg gegen die SFL noch in den Stadionkatakomben auf das „Projekt Aufstieg“ ein. Der Coach verlangte von seinen Spielern „Vollgas, dass sie zusammenstehen und persönliche Eitelkeiten hinten angestellt werden“. Unter diesen Voraussetzungen sei seine Überzeugung, „dass wir etwas ganz, ganz Großes erreichen können“.

Das Hochgefühl des Erfolgs in Unterzahl durch zwei Treffer in der Nachspielzeit gab Rehms Hoffnungen zusätzlichen Rückenwind. „Wir haben wieder mal aufgrund unserer unglaublichen Mentalität gewonnen. Respekt an diese Jungs“, betonte Rehm denn auch eine der wichtigsten Pluspunkte seines Teams.