MSV Duisburg: Mit Teamgeist zum Aufstieg

Stürmer gönnen sich gegenseitig die Tore

Stanislav Iljutcenko geht seit 2015 für die Zebras auf Torejagd.

Stanislav Iljutcenko (r.) traf in dieser Saison bislang 8-mal für den MSV Duisburg. ©Imago

War das der entscheidende Umschwung? Der MSV Duisburg gewann am vergangenen Wochenende mit 2:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach und meldete sich damit nach zuvor zwei Spielen ohne Sieg zurück. Bei aktuell sechs Zählern Vorsprung auf den ersten Verfolger rechnet kaum noch jemand damit, dass die „Zebras“ am Saisonende nicht aufsteigen.

Tor-Ausbeute spricht für Iljutcenko

Für die beiden Treffer gegen Großaspach sorgte Stanislav Iljutcenko, der damit seine Saisontore sieben und acht erzielte. Das könnte am Ende womöglich ausschlaggebend für einen neuen Vertrag sein, denn beim MSV kämpfen aktuell drei Stürmer um eine Verlängerung: Neben Iljutcenko sind das Simon Brandstetter (drei Treffer) und Kingsley Onuegbu (sechs Tore). Es ist davon auszugehen, dass höchstens zwei von ihnen auch in der kommenden Saison an der Wedau spielen.

Ich gönne ihm die Treffer von Herzen. (Kingsley Onuegbu über Stanislav Iljutcenko)

Trotzdem gibt es in Meiderich unter den drei Angreifern weder Neid noch Missgunst – im Gegenteil. Onuegbu lobte vor allem seinen Partner Iljutcenko jetzt in der BILD (Ausgabe vom 12.04.2017): „Stani hat einen Lauf. Ich gönne ihm die Treffer von Herzen, ich mag den Kerl einfach. Hoffentlich schießt er weiter seine Tore.“ 

Dieser vom Nigerianer vorgelebte Teamgeist könnte am Ende ausschlaggebend für den Aufstieg des MSV Duisburg sein. Und auch das Restprogramm muss den „Zebras“ keine Angst machen: Nach dem Spiel beim Halleschen FC am Samstag trifft die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev noch auf den FSV Frankfurt, Aalen, Lotte, Fortuna Köln und Zwickau.

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