Dynamo Dresden: Kontinuität im Tor?

Patrick Wiegers soll bleiben

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2020 | 13:53
Kevin Broll von Dynamo Dresden

Hält Kevin Broll auch in der 3. Liga für Dynamo? ©imago images/Steffen Kuttner

Mit Ralf Becker trat der neue Sportgeschäftsführer heute seinen Dienst bei Dynamo Dresden an. Dem Nachfolger von Ralf Minge kommt die Aufgabe zu, einen schlagkräftige Kader für den Wiederaufstieg zusammenzustellen.

„Dynamo besitzt ein fantastisches Stadion mit einer tollen Atmosphäre und überragenden Fans. Dazu muss unsere zukünftige Mannschaft passen“, so der 49-Jährige bei seiner Vorstellung. Daraus ist zu schließen, dass die Mentalität einen hohen Platz einnimmt unter den Auswahlkriterien für die Spieler.

Boss lotet Perspektiven aus

Im Tor stand mit Kevin Broll die personifizierte Mentalität. Der 24-Jährige war sicher nicht die ganze Saison fehlerlos, sprach aber auch unbequeme Dinge an und ist zweifelsohne ein Führungsspieler. Sein Vertrag gilt auch in der 3. Liga, auch davon abgesehen signalisiert der in der 3. Liga als Elfmeterkiller bekannt gewordene Keeper Bereitschaft, der SGD treu zu bleiben.

Auch auf der Nummer Zwei bleibt die alte womöglich die neue Lösung. Nach Informationen von Liga-Drei.de würde Dynamo Patrick Wiegers gerne halten. Der loyale Ersatzmann ist bei den Fans beliebt und schon seit 2014 bei den Sachsen, machte also auch den letzten Aufstieg mit.

Anders sieht es beim Dritten im Bunde aus: Tim Boss war bereits unglücklich über seine Reservisten-Dasein, erhielt zwar zum Abschluss seinen ersten Einsatz im Dynamo-Tor, sagte aber anschließend dem „Sportbuzzer„: „Wie die letzten zwei Jahre gelaufen sind, muss ich sagen, dass es für mich positiver weitergehen muss. Das war für mich nicht zufriedenstellend. Da muss man die Gespräche ehrlich führen, Perspektiven ausloten.“ 

Als dritten Torwart könnte statt des gebürtigen Kölners ein Perspektiv-Spieler eingebunden werden. U19-Spieler Stefan Kiefer durfte zum Beispiel bereist gegen Osnabrück auf der Bank sitzen. Demnach braucht sich Ralf Becker bei der Suche nach einem Schlussmann keinen Druck zu machen, es sei denn es käme noch zu einem lukrativen Verkauf Brolls.