Dynamo Dresden: Wer verwertet die Chancen?

Offensivspiel insgesamt besser

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Sonntag, 11.10.2020 | 09:57
Philipp Hosiner von Dynamo Dresden

Philipp Hosiner sieht sich auf einem guten Weg. ©Imago images/Dennis Hetzschold

Derbysieg, kein Tor kassiert, Anschluss an die vorderen Plätz hergestellt – insgesamt war es ein gelungener Tag für Dynamo Dresden, wäre da nicht das Angriffs-Thema. Wieder musste ein einziges Tor reichen, drei Treffer in vier Spielen entsprechen bei Weitem nicht der Qualität, die im Kader der Sachsen versammelt ist.

„Wir müssen den Sack schneller zumachen“, resümierte dann auch der einzige Torschütze Yannick Stark bei Dynamo TV, bezeichnenderweise wieder ein defensiverer Spieler der fast noch bezeichnender nach einer Standardsituation traf. Aus dem Spiel heraus sah er dagegen „aussichtsreiche Situationen, die verpufft sind, weil wir falsche Entscheidungen getroffen haben.“

Hosiner macht vieles richtig

Bezog der Mittelfeldmann seine Kritik noch eher auf den fehlenden letzten Pass in einigen Angriffen, war es doch Stürmer Philipp Hosiner, um den sich viele Fragen drehte.

Erstmals bekam der Österreicher den Vorzug vor Christoph Daferner, machte viele Sachen gut und war ein ständiger Gefahrenherd. Anders als seinem Konkurrenten gegen Waldhof Mannheim am zweiten Spieltag wollte ihm aber kein Tor gelingen.

„Mir ist immer wichtig, dass ich zu Torchancen komme und ich habe mir heute einige erarbeitet“, sah Hosiner aber das Positive bei sich selbst.

Gegen den VfB Lübeck dürfte er erneut in der Startformation stehen, den er zeigte die dringend benötigte Präsenz im Strafraum. Die wird es gegen einen erneut tief stehenden Gegner auch brauchen.