FCK: Auch Jeff Saibene Thema

Klub denkt in mehrere Richtungen

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 01.10.2020 | 12:40
Jeff Saibene an der Ingolstädter Seitenlinie.

Im März musste Jeff Saibene den FC Ingolstadt verlassen. ©imago images/Eibner

Update, 02.10.2020, 13.00 Uhr:
Der FCK hat die Verpflichtung von Jeff Saibene bestätigt.

Ursprünglicher Artikel vom 01.10.2020, 10.40 Uhr:
Die Verantwortlichen des FCK haben aktuell alle Hände voll zu tun. Nach der Beurlaubung von Boris Schommers wird bekanntlich ein neuer Trainer gesucht. Liga-Drei.de hatte am Dienstag exklusiv berichtet, dass Torsten Ziegner ein Kandidat ist (andere Medien, unter anderem Sport1, bestätigten dies später). Auf dem Betzenberg wird aber in mehrere Richtungen gedacht.

So beschäftigt sich der FCK nach neuesten Liga-Drei.de-Recherchen auch mit Jeff Saibene. Der Luxemburger betreute in der Vorsaison den FC Ingolstadt, musste dort aber im März nach nur einem Punkt aus fünf Partien seinen Posten räumen.

Offensive Struktur benötigt

Für Saibene wäre die Pfalz seine dritte Station in Deutschland. Vor seinem Engagement in Ingolstadt stand er rund eineinhalb Jahre in Bielefeld an der Seitenlinie. Die Arminia hatte er im März 2017 auf einem Abstiegsplatz übernommen und noch zum Klassenerhalt geführt, im Folgejahr kam der heutige Bundesligist als Tabellenvierter über die Ziellinie.

Den Nachweis, eine Mannschaft kurzfristig zu stabilisieren und mittelfristig weiterzuentwickeln, konnte der 52-Jährige somit bereits erbringen. Langfristig reichte es bislang aber nicht zum großen Wurf in Form eines Aufstiegs. Dieser wird auch beim FCK erwartet, der Alltag in Liga drei ist für den Traditionsklub bekanntermaßen nur schwer mit seinem Selbstbild vereinbar.

Sollte sich Saibene für den Klub und der Klub für Saibene entscheiden, dürfte es wie einst in Bielefeld kurzfristig auf das Erreichen von Stabilität ankommen. Nach der Niederlage im DFB-Pokal und zwei schwachen Auftritten in der Liga benötigt die Mannschaft dringend Struktur, speziell in der Offensive.

Schommers gelang es nicht, der Mannschaft einen klaren Plan an die Hand zu geben. In Ingolstadt erbrachte Saibene vor Jahresfrist den Nachweis, aus talentierten Individualisten einen schlagkräftigen Angriff zu formen.

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