FSV Zwickau: Antonitsch prüft Auslandsangebote

Österreicher zögert mit Vertragsverlängerung

Prüft Erstliga-Angebote aus dem Ausland: FSV-Verteidiger Nico Antonitsch

Weiter für den FSV Zwickau am Ball? Nico Antonitsch © imago/foto2press

Die Verlängerung des auslaufenden Vertrags mit Nico Antonitsch wird für den FSV Zwickau offenbar kein Selbstläufer. Trotz positiver Signale nach der ersten Verhandlungsrunde mit Zwickaus Sportchef David Wagner will der Innenverteidiger vor einer Entscheidung über seine Zukunft zunächst noch weitere Angebote mit sportlich möglicherweise reizvolleren Perspektiven prüfen.

„Andere Vereine haben Interesse angemeldet“, berichtete Antonitsch in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 02.05.2018), „darunter sind auch Erstligisten aus dem Ausland.“

Wenn ich mich verbessern kann, muss ich darüber nachdenken. (FSV-Verteidiger Nico Antonitsch)

Grundsätzlich scheint der Österreicher offen für entsprechende Herausforderungen. „Wenn ich mich sportlich verbessern kann, muss ich natürlich darüber nachdenken“, beschrieb Antonitsch seine Situation.

Vom Stammspieler zum Ersatz

Der Abwehrspieler war kurz nach Beginn der laufenden Saison aus seiner Heimat vom Linzer Regionalligisten Juniors OÖ zu den „Schwänen“ gekommen. Antonitsch erwies sich auf Anhieb als zusätzlicher Stabilitätsfaktor für die FSV-Abwehr im Abstiegskampf und gehörte lange zum Stammpersonal. In den vergangenen vier Begegnungen kam der 26-Jährige allerdings nicht mehr zum Einsatz und gehörte dabei sogar für zwei Begegnungen nicht einmal zum Kader.

Dennoch kann sich Antonitsch auch eine Fortsetzung seines Engagements bei den Westsachsen vorstellen. Er fühle sich in Zwickau sehr wohl, meinte der gebürtige Wiener und bezeichnete diese persönlichen Eindrücke als „dicken Pluspunkt“.

Am Geld scheint seine neuerliche Unterschrift in Zwickau jedenfalls nicht zu scheitern: „Ich möchte definitiv keinen Vertragspoker betreiben.“

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