FSV Zwickau: König-Kritik an Kollegen

Stürmer sieht Einstellungsprobleme

Ronny König vom FSV Zwickau

Kollegen-Kritik: FSV-Stürmer Ronny König Picture/Point

Beim FSV Zwickau ist der Unmut über die Nachlässigkeiten beim verspielten Sieg beim VfR Aalen (2:2) immer noch nicht verraucht. Stürmer Ronny König kritsierte nach dem zweiten Spiel der Westsachsen ohne Sieg die mangelnde Konzentration seiner Kollegen in der Schlussphase und führte die Fehler auf eine falsche Haltung zurück.

Sie müssen kapieren, worum es geht. (FSV-Stürmer Ronny König über Teamkollegen)

„Manchen fehlt die richtige Einstellung“, klagte König in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 17.10.2017). Offenbar fürchtet der 34-Jährige, dass sich nach dem Zwischenspurt der „Schwäne“ bereits eine zu große Selbstzufriedenheit in der Mannschaft ausbreitet: „Sie müssen kapieren, worum es geht.“

Abstiegskampf statt obere Tabellenhälfte

Zwickau hatte in Aalen in den letzten sechs Minuten eine vermeintlich sichere 2:0-Führung verspielt. Durch die zwei entgangenen Punkte rangiert der FSV auf Platz 14 weiterhin in Reichweite der Abstiegszone statt in der oberen Tabellenhälfte. Vor den beiden vergangenen Spielen hatte das Team von Trainer Torsten Ziegner durch eine Serie von vier Begegnungen ohne Niederlage (drei Siege und ein Remis) nach schwachem Saisonstart die Gefahrenzone verlassen können und Hoffnungen auf eine ruhigeren Saisonverlauf geweckt.

Doch mitterweile sieht König, der in Aalen seinen vierten Saisontreffer erzielte, wohl wieder zu viel Schlendrian. Laut Bild hält der Angreifer für möglich, dass vor dem anstehenden Ost-Duell mit Aufsteiger Carl Zeiss Jena (Sonntag) noch eine interne Aussprache erfolgt.

König drängt jedenfalls darauf, dass sich das Team künftig wieder über die volle Spielzeit auf die Umsetzung der taktischen Marschroute fokussiert. Die Zwickauer müssten ihr Spiel wie im Zuge ihrer Positivserie 90 Minuten durchziehen.

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