FSV Zwickau: Liquidität nachgewiesen

Geldgeber springt ein

Stadion des FSV Zwickau

Zumindest aus wirtschaftlicher Sicht ist Drittliga-Fußball in Zwickau sichergestellt. ©Imago/Kruczynski

Der FSV Zwickau im Rahmen der Nachlizenzierung erfolgreich die erforderliche Liquidität beim DFB nachweisen können. Der DFB habe die eingereichten Unterlagen
geprüft und damit dem FSV Zwickau die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die kommende Saison 2018/19 bestätigt, so der Verein in einer Mitteilung.

Privater Geldgeber springt ein

Im Einzelnen hatte noch geklärt werden müssen, wie ein von der Volksbank Schmalkalden in Aussicht gestellter Kredit vorübergehend ersetzt werden kann. Die Bank war nämlich nicht in der Lage gewesen, die Mittel rechtzeitig zum heutigen Fristende bereitzustellen. Stattdessen springt nun ein privater Geldgeber, der schon neben dem Bankkredit fehlende Summe übernimmt, ein, bis der Volksbank-Kredit wirksam wird.

Über die Identität des privaten Investors wurde nur bekannt, dass er nicht aus dem Umfeld des FSV stamme. Insgesamt haben die „Schwäne“ damit eine Lücke von 375.000€ geschlossen. Zunächst hatte der DFB 670.000€ veranschlagt, war jedoch nach Einspruch des FSV davon abgerückt.

Klassenerhalt und Pokalsieg als Ziele

Damit kann nun die neue Saison geplant werden, sobald der sportliche Klassenerhalt sichergestellt ist. Dafür bietet das Auftaktprogramm der Enochs-Elf eine gute Grundlage. Nach dem schweren Spiel gegen den Zweiten aus Karlsruhe folgen direkte Duelle gegen Braunschweig, Fortuna Köln und Jena. Bei entsprechender Punktausbeute kann das bestehende Punktepolster also kräftig ausgebaut werden.

Ein weiteres Saisonziel rückt zudem in greifbare Nähe: Im Landespokal muss der FSV im Halbfinale gegen Budissa Bautzen ran, vermeidet so ein Duell mit Regionalliga-Spitzenreiter Chemnitz. Der Sieg im Landespokal wäre gleichbedeutend mit Mehreinnahmen durch den DFB-Pokal-Einzug.

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