Hallescher FC: Vorfreude auf brisanten Saisonstart

Ziegners pikante Rückkehr nach Zwickau

Saisonstart beim Ex-Verein: Halles Trainer Torsten Ziegner

Schnelles Wiedersehen mit Ex-Klub: HFC-Coach Torsten Ziegner © imago/koehn

Die Aussicht auf den brisanten Saisonauftakt beim FSV Zwickau hat beim Halleschen FC die Vorfreude auf die neue Drittliga-Spielzeit zusätzlich gesteigert. Der Kurztrip zum Ex-Klub von Trainer Torsten Ziegner und zwei weiteren Neuzugängen löst sogar bei früheren Spielern des Coaches Reaktionen aus.

Ich möchte mal wissen, wer da beim DFB Glücksfee gespielt hat. (HFC-Sportchf Ralf Heskamp)

HFC-Sportchef Ralf Heskamp kommentierte die Veröffentlichung des Spielplans mit dem Derby am ersten Spieltag durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der Mitteldeutschen Zeitung mit Humor: „Ich möchte mal wissen, wer da beim DFB Glücksfee gespielt hat.“

Ziegner, der in Zwickau kurz vor Ende der vergangenen Saison im Zuge seines schon beschlossen gewesenen Wechsels nach Halle entlassen worden war, ist die Pikanterie des Saisonauftakts bewusst: „Es wird sicher ein paar Leute geben, die mich gern wiedersehen und applaudieren, aber genauso auch andersherum“, sagte der 40-Jährige in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 06.07.2018).

Unschöne Trennung

Tatsächlich war Ziegners Abschied aus Zwickau nach sechs Jahren beim FSV von Querelen überschattet. Nachdem der Trainer auf eine angebotene Vertragsverlängerung verzichtet und kurz danach sein künftiges Engagement in Halle verkündet hatte, zog die FSV-Spitze aus Ziegners öffentlich erklärtem Interesse an Zwickauer Spielern die Konsequenz und beurlaubte den bis dahin populären Coach wenige Spieltage vor Saisonschluss.

Dem spektakulären Auftaktduell, in dem auch Halles Neuzugänge Jan Washausen und Bentley Baxter Bahn auf ihre bisherige Mannschaft treffen, blicken laut Ziegner auch mehrere seiner Ex-Spieler mit Spannung entgegen. Per SMS haben „ehemalige Spieler, die jetzt nicht mehr in Zwickau sind, gesagt, sie drücken mir die Daumen“, berichtete Ziegner von Reaktionen auch außerhalb des Umfelds beider Klubs.

Durch die Erinnerung an die unschöne Trennung will sich Ziegner allerdings nicht allerdings von der Konzentration auf den Saisoneinstieg ablenken lassen: „Wir bereiten uns so vor, dass wir in der Lage sein werden zu gewinnen.“

Einen Vorteil durch seine Kenntnisse über manche FSV-Spieler sieht Ziegner jedoch bislang nicht. Dafür würden noch Aufschlüsse über die Taktik seines Zwickauer Nachfolgers Joe Enochs fehlen.

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