HFC: Unberechenbarer in der Sturmspitze

Mehr Auswahl für Trainer Ziegner

Terrence Boyd (v.) gegen Sören Reddemann.

Deutete gegen Chemnitz an, dass er eine Verstärkung für den HFC ist: Terrence Boyd. ©imago images/Eibner

Der HFC ist einer der Gewinner der englischen Woche und holte aus seinen Partien gegen Rostock, Köln und Chemnitz die Maximalausbeute von neun Punkten. Auch in der Tabelle liegen die Saalestädter damit wieder auf Kurs und bewegen sich in der Region, in welcher der ambitionierte Klub am Saisonende landen möchte.

Beim 3:1 im Ostderby gegen CFC überzeugte die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner mit einem schwungvollen Auftritt und ließ sich auch nicht vom zwischenzeitlichen Ausgleich beirren. Besonders positiv aus Sicht des HFC: Das größte Manko der Vorsaison – die fehlende Torgefahr – könnte der Vergangenheit angehören.

Die Krönung - dominant und ballsicher (Bentley Baxter Bahn über das Spiel gegen Chemnitz)

In der war der aktuell verletzte Mathias Fetsch mit acht Saisontoren der gefährlichste Mittelstürmer im Kader. Mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Chemnitz deutete Jonas Nietfeld, im Sommer aus Regensburg verpflichtet, an, Fetsch in Zukunft entlasten zu können. Der 25-Jährige lief zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle ein und musste nach der flachen Hereingabe von Bentley Baxter Bahn nur noch den Fuß hinhalten.

„Eine top englische Woche“, habe Halle gespielt, befand der Vorbereiter später bei Magenta Sport, dieser habe die Mannschaft gegen Chemnitz „die Krönung – dominant und ballsicher“ folgen lassen. Dass Bahn sich später selbst noch in die Torschützenliste eintragen konnte, hatte er mit Terrence Boyd einem weiteren Neuzugang zu verdanken.

Boyd überzeugt als Vorbereiter

Der bullige Angreifer, erst unter der Woche von einem halbjährigen Gastspiel aus der Major League Soccer nach Deutschland zurückgekehrt, machte eine Hereingabe von Nietfeld stark fest und legte anschließend für Bahn auf. 

„Es war cool mitzuerleben, welchen Glauben die Mannschaft hat. Vor dieser super Kulisse hat es richtig Bock gemacht“, schwärmte Boyd danach von der Mentalität seiner Mitspieler und der Stimmung in seiner neuen sportlichen Heimat. Sollten die Neuzugänge den eingeschlagenen Weg beibehalten, dürfte diese Stimmung auch nach der Pokal-Pause gegen die Zweitvertretung des FC Bayern wieder im Erdgas-Sportpark herrschen.

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