HFC: Wille statt Chancenverwertung

Spätes Tor erzwungen

Björn Jopek vom HFC

Björn Jopek erzwang den Sieg für den HFC. ©imago images/Koehn

Der HFC hat nach dem unglücklich verlorenen ersten Spiel gegen Uerdingen den ersten Dreier eingefahren. Zwar war die Überlegenheit diesmal nicht so eindeutig, doch die Chancenverwertung war erneut ein Problem. Dafür zeigte Halle Moral, sogar in Unterzahl.

Als Niklas Landgraf in der 80. Minute vom Platz flog, schien das Spiel auf ein 0:0 hinauszulaufen: Der HFC hatte schon in Gleichzahl  trotz guter Standard-Chancen Rostocks Keeper Markus Kolke nicht überwinden können, Hansa bot ebenfalls wenig an.

Druck führt zu Fehlern

Doch der HFC steckte nicht auf und kam durch Björn Jopeks Distanzschuss mit dem schwachen rechten Fuß zum 1:0. Trainer Torsten Ziegner freute sich besonders über den Mut zum Abschluss beim Mittelfeldmann, denn er hatte zuvor viele mögliche Schuss-Situationen und gute Gelegenheiten ungenutzt verstreichen sehen.

Insgesamt hatte er aber großes Lob für seine Elf. „Ich finde, das schon ein großer Druck auf der Mannschaft gelastet hat,“ sprach der 41-Jährige bei Magenta Sport die gestiegenen Erwartungshaltungen im Umfeld an. Diesen Druck machte er auch für die schlechtere sportliche Leistung seiner Elf verantwortlich, die er im Passspiel viele leichte Fehler machen sah.

Daher hob Ziegner aber die psychische Leistung noch einmal hervor: „Es war schon gegen Uerdingen so, es war heute so, dass ich meiner Mannschaft in Bezug auf Engagement, Leidenschaft, Wille nichts nachsagen kann.“

Umso mehr hofften Trainer wie auch Torschütze Jopek, dass der nun eher glückliche Sieg die Leichtigkeit wiederbringt, die es in der englischen Woche gegen Viktoria Köln und den Chemnitzer FC braucht.

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