SV Wehen Wiesbaden: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Drei Spieler stachen hervor

Marcel Titsch Rivero (r.) läuft Bentley Baxter Bahn davon.

Überzeugte mit viel Einsatz in der Mittelfeldzentrale: Marcel Titsch Rivero. ©Imago/Jan Huebner

13 Spieler verließen den SV Wehen Wiesbaden im Sommer, acht Neue kamen dafür. Dass die Qualität immer noch hoch ist, bewiesen die Hessen mit Platz sechs zum Jahresende. Welchen Anteil die Neuzugänge an diesem Abschneiden haben, verraten wir Euch in unserer Übersicht.

Volltreffer:

Daniel-Kofi Kyereh
Benötigte nach seinem Wechsel von Regionalligist Havelse keine Anlaufzeit in der 3. Liga. Im Sturmzentrum und auf dem rechten Flügel aufgeboten, erzielte der 22-Jährige bereits zehn Treffer. „Sein Eins-gegen-Eins haben nicht viele Spieler“, sagte sein Ex-Trainer Christian Benbennek im Interview mit Liga-Drei.de.

Guter Griff:

Niklas Schmidt
Wurde bis Saisonende von Werder Bremen ausgeliehen. Eigentlich im zentralen Mittelfeld zu Hause, wurde er zur hängenden Spitze umgeschult. Das mit Erfolg: Absolvierte bislang 18 Partien, zehn davon in der Startformation. Spielte sich im letzten Drittel der Hinrunde in der ersten Elf fest. Erzielte zwei Treffer und bereitete sechs weitere vor.

Marcel Titsch Rivero
Wurde Anfang September aus der Vereinslosigkeit verpflichtet, da die Personaldecke im zentralen Mittelfeld sehr dünn war. Gewohnt robust in der Schaltzentrale, durfte dort bei zehn seiner elf Einsätze von Anfang an ran. Gewohnt kampfstark, wie fünf gelbe Karten belegen.

Ausbaufähig:

Maximilian Dittgen
Vergangene Saison aus Kaiserslautern ausgeliehen, wurde der 23-Jährige im Sommer fest verpflichtet. Fiel nach einem Sehnenriss während der Saisonvorbereitung an den ersten zwölf Spieltagen aus. Empfahl sich über Kurzeinsätze, wurde für ein Spiel suspendiert weil er eine Teamsitzung verpasste. Drei Mal als Linksverteidiger in der Startelf.

Nicklas Shipnoski
Kam von Absteiger Kaiserslautern. Pendelte zwischen Startelf und Ersatzbank. Starke Leistung gegen 1860, als er nach seiner Einwechslung beide Treffer zum 2:1-Sieg erzielte. Lief letztmals Ende Oktober auf, seit Ende November bremst ihn eine Muskelverletzung aus.

Marc Wachs
Der 23-Jährige kam von Dynamo Dresden und setzte sich als Linksverteidiger gegen Alf Mintzel durch – bis er Ende August erkrankte. Kam seitdem nur auf drei weitere Einsätze, alle von der Bank aus. Hat erst einmal den „Ewigen Alf“ wieder vor sich und muss sich erneut durchsetzen.

Giuliano Modica
Der dritte Spieler, den die Hessen vom FCK holten. Hinter Mockenhaupt, Dams und Reddemann nur Innenverteidiger Nummer vier. Durfte zwei Mal durchspielen und wurde ein Mal eingewechselt, verpasste zwischenzeitlich acht Spiele auf Grund von Rückenproblemen.

René Guder
Der variabel einsetzbare Angreifer scheiterte mit Weiche Flensburg in der Relegation an Cottbus, stieg trotzdem in die 3. Liga auf. Stand an acht Spieltagen nicht im Kader, sonst vor allem als Einwechselspieler gefragt. Kommt nicht am treffsicheren Duo Schäffler/Kyereh vorbei. Noch ohne Treffer nach zehn Einsätzen.

Patrick Schönfeld
Der Ex-Braunschweiger sollte den Abgang von Robert Andrich auffangen. Konnte das auch verletzungsbedingt aber noch nicht wirklich umsetzen. Machte acht seiner elf Spiele in der Startelf. Kann mit erst zwei Vorlagen nicht in die offensiven Fußstapfen treten, die sein Vorgänger hinterließ.

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