Daniele Gabriele von Jena gegen Mannheims Maurice Deville.

Im umkämpften Hinspiel setzte sich Mannheim um Maurice Deville (r.) durch. ©imago images/Picture Point LE

Die Ausgangslage für Waldhof Mannheim und Carl Zeiss Jena könnte vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (Anstoß: 14.00 Uhr) unterschiedlicher kaum sein. Während die Gastgeber eine der positiven Überraschungen der Saison sind und statt um den Klassenerhalt sogar um den Aufstieg mitspielen, stemmt sich Tabellenschlusslicht Jena mit aller Kraft gegen den Abstieg.

Waldhof Mannheim: Zu Hause ist Luft nach oben

Der Aufsteiger schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. Beim 1:1 gegen 1860 München vor einer Woche blieb der Aufsteiger zum neunten Mal in Serie ungeschlagen und darf somit weiterhin vom direkten Durchmarsch träumen. Ein großes Thema in der Mannschaft ist dieses Szenatio laut Jan Hendrik Marx allerdings nicht.

"Wir machen uns da keinen großen Kopf, sondern wollen einfach nur Fußball spielen", verriet der Rechtsverteidiger im Interview mit Liga-Drei.de. Der Fokus liegt ohnehin darauf, die Heimbilanz aufzupolieren. Denn während der Waldhof seit rund eineinhalb Jahren auf fremden Plätzen ungeschlagen ist, will der Knoten im Carl-Benz-Stadion noch nicht so recht platzen: Seit dem Aufstieg durften die Fans erst drei Siege bejubeln.

Damit es mit dem vierten "Dreier" klappt, wird die Offensive der Quadratestädter etwas draufpacken müssen. Fünf Tore erzielte Mannheim in seinen letzten sechs Heimspielen, wobei der 4:3-Erfolg über Chemnitz einen Löwenanteil daran hat. Personell kann Trainer Bernhard Trares nahezu aus dem Vollen schöpfen, hinter den beiden Innenverteidigern Marcel Seegert und Michael Schultz stehen jedoch noch Fragezeichen. Definitiv fehlen werden hingegen die Langzeitverletzten Markus Scholz und Dorian Diring.

Carl Zeiss Jena: Die Defensive bereitet Kopfzerbrechen

Mit elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ging es für Jena in den Spieltag. Der späte 2:1-Erfolg über Zwickau am vergangenen Montag lässt den Klub aber weiterhin hoffen, auch im zweiten Jahr in Folge das Wunder zu vollbringen, einen gewaltigen Rückstand noch aufzuholen.

Dass dies gelingt, davon ist Winter-Neuzugang Aytac Sulu weiterhin überzeugt. Der Routinier soll mit Mentalität vorangehen und die Defensive stabilisieren. An Letzterem scheiterten - Interimstrainer mit einbezogen - bereits vier Übungsleiter: Der FCC spielte in der laufenden Saison noch kein einziges Mal zu Null. Auch die 29 Gegentore in fremden Stadien, Höchstwert in Liga drei, machen wenig Mut für die Fahrt nach Mannheim.

Ein Hoffnungsschimmer dürfte für Coach René Klingbeil, der auf Grund der fehlenden Lizenz letztmals die Verantwortung trägt, die Offensive sein: Jena war in jedem seiner letzten fünf Spiele mindestens ein Mal erfolgreich.

Unser abschließender Wett Tipp:

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