Waldhof Mannheim gegen Eintracht Braunschweig

Analyse, Aufstellung & Quote für den 08.12.2019

Gianluca Korte

Trifft mit dem SVW auf Ex-Klub Eintracht Braunschweig: Gianluca Korte. ©Imago images/Osnapix

Eine Fanfreundschaft verbindet den SV Waldhof Mannheim und Eintracht Braunschweig, doch auf dem Platz werden die Zuneigungen für 90 Minuten ruhen. Ein heimschwacher SVW sieht sich dabei formstarken Löwen gegenüber, die selbstbewusst in die Partie gehen. Auch dem Waldhof mangelt es allerdings nicht an Zuversicht. Wer behält am Sonntag (Anstoß: 13 Uhr) die Oberhand?

Waldhof Mannheim: Heimschwäche

Seine Auswärtsserie konnte der SV Waldhof Mannheim mit dem 3:1-Sieg in Münster bewahren, nun muss die Truppe von Trainer Bernhard Trares wieder auf heimischem Geläuf ran. Dort klappte es zuletzt nicht allzu gut, kein Sieg stand in den letzten fünf Spielen im Carl-Benz-Stadion zu Buche.

Vor allem der Angriff scheint zuhause gehemmt: Seit 300 Minuten erzielten Koffi und Co. keinen Treffer auf heimischem Boden. In der Heimtabelle belegt der SVW folgerichtig nur den 17. Platz. Wo also könnte Trares ansetzen? Eine frühe Führung könnte der Mannschaft Sicherheit geben, allerdings erzielten die "Buwe" sieben ihrer letzten acht Tore erst in der zweiten Halbzeit.

Es könnte sich also ein Geduldsspiel entwickeln, gegen einen Gegner, der sich "nach der letzten schweren Saison wieder gefunden" habe, so der Ex-Braunschweiger Gianluca Korte, der sich auf der Vereinshomepage gleichzeitig selbstbewusst gibt: "Für uns läuft die Saison bisher gut. Wir haben viele Punkte geholt und wollen bis zur Winterpause noch ein paar Punkte drauf packen."

Um bereits gegen Braunschweig mit dem Vorhaben anzufangen, steht dem SVW der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung - mit einer Ausnahme. Mittelfeldmann Marco Schuster ist gelbgesperrt. Sein Fehlen wiegt schwer. Ihn ersetzen wird voraussichtlich Benedict dos Santos. Systeme bieten sich zwei an: Das zuletzt praktizierte 4-4-2 mit Korte als hängender Spitze oder ein 3-5-2 wie im letzten Heimspiel gegen Ingolstadt.

Eintracht Braunschweig: Umschwung hat geklappt

Bei Eintracht Braunschweig ist angesichts zweier gewonnener Spiele seit dem Trainerwechsel wieder Ruhe eingekehrt. Marco Antwerpen verpasste den Löwen ein anderes, ein hungrigeres Gesicht, was sich in der Torausbeute widerspiegelt: Fünfmal netzten Bär und Co. in den letzten beiden Spielen ein, also so oft wie in den fünf Spielen zuvor zusammen.

Dabei hilft dem BTSV vor allem eins: Das neu gewonnene Selbstvertrauen, vorgelebt von Antwerpen persönlich. "Wir wollen unser Spiel durchdrücken und schauen nicht auf den Gegner", gibt der Fußballlehrer auf der Pressekonferenz  vor dem Spiel die Richtung vor. Natürlich kommt die Gegneranalyse trotz dieser Tatsache nicht zu kurz: Mannheim kombiniere sich "mit kurzen Pässen gut nach vorne", hat Antwerpen ausgemacht und setzt dementsprechend voraussichtlich auf situatives Pressing gegen die Buwe.

Gegen die ist das letzte Pflichtspiel schon eine Weile her: 2003 begegneten sich die Traditionsklubs noch in der zweiten Liga, ein 1:1-Unentschieden stand damals zu Buche. Die Gesamtbilanz spricht bei drei BTSV-Erfolgen und fünf Waldhof-Siegen allerdings für den Gegner.

Positiv jedoch: Die Eintracht kann bei der Neuauflage des Duells auf alle Leistungsträger aus den jüngsten Spielen zurückgreifen. Sicher ausfallen werden Alfons Amade und Stephan Fürstner, während Leandro Putaro aufgrund einer leichten Zerrung fraglich ist. Aufgrund der guten Leistung gegen Zwickau ist es wahrscheinlich, dass Antwerpen die gleiche Startelf ins Rennen schickt.

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