Waldhof Mannheim: Choreographie-Verbot gegen Halle

Nach Vorkommnissen gegen Hansa

Die Choreagraphie der Waldhof-Fans im Heimspiel gegen Hansa.

Stein des Anstoßes: Die Choreographie der Waldhof-Fans gegen Hansa Rostock. ©imago images/Jan Huebner

Waldhof Mannheim ist bekanntlich gut in die Saison gestartet, der Aufsteiger verbrachte die Länderspielpause auf dem fünften Tabellenplatz. Dieser Aufschwung soll auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen den HFC anhalten, für das der Klub nun ein Choreographie-Verbot verhängte, wie er in einer Pressemitteilung bekannt gab. Zudem behalten sich die Mannheimer vor, dieses Verbot auch auf weitere Heimspiele auszuweiten.

Polizeibeamter wurde verletzt

Der Klub reagiert damit nach eigener Aussage auf die Vorkommnisse während des Heimspiels gegen Hansa Rostock Ende September. Im Bereich der Otto-Siffling-Tribüne, wo bei Heimspielen des Waldhof der harte Kern der Anhänger steht, wurde ein Polizeibeamter verletzt.

Zudem wurde während der Choreographie und zu Beginn der zweiten 45 Minuten Pyrotechnik entzündet. „Die Anwendung von körperlicher Gewalt und der Einsatz von Pyrotechnik jeglicher Art widerspricht dem Leitbild des SV Waldhof Mannheim. Deshalb missbilligt der SV Waldhof die Vorkommnisse“, teilte der Klub mit.

„Sie schaden dem SV Waldhof, der stets ein gutes, professionelles und vertrauensvolles Verhältnis zu seinen Kooperationspartnern pflegt. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht es dem SVW, seinen Fans Heimspiel für Heimspiel ein besonderes Fußballerlebnis zu ermöglichen. Die genannten Vorkommnisse erschüttern den SV Waldhof zutiefst und bewegen ihn nun dazu die entsprechende Maßnahme zu ergreifen“, ließ er zur Entstehung des Verbots wissen.

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