Waldhof Mannheim: Martinovic hadert

Stürmer trauert Chancen hinterher

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 23.09.2020 | 09:46
Dominik Martinovic von Waldhof Mannheim

Dominik Martinovic soll der Endpunkt der Waldhof-Angriffe sein. ©Imago images/foto2press

Waldhof Mannheim bewies am Montag, dass trotz vieler Abgänge erneut mit dem Vorjahresaufsteiger zu rechnen ist. Das von vielen als Aufstiegsfavorit gesehene Viktoria Köln hatten die „Buwe“ am Rande einer Niederlage. Dass es am Ende nicht reichte, zeigt dann doch, dass nicht alle Positionen im Kader gleichwertig neu besetzt werden konnten.

Konkret ist an die Chancenverwertung zu denken, für die in erster Linie Dominik Martinovic zuständig ist. Der 23-Jährige ist der einzige Mittelstürmer im Kader von Trainer Patrick Glöckner. Dessen Plan ging insoweit auf, als dass seine Mannschaft den für ihn typischen Fußball mit viel Laufarbeit, Tempo und Angriffslust auf den Rasen brachte.

So kam Martinovic auch des Öfteren in Abschlusspositionen, wusste diese aber nicht zu nutzen. Der Neuzugang von Großaspach haderte daher wohl hauptsächlich mit sich selbst, als er dem Mannheimer Morgen sagte: „Wir hätten das 3:0 machen müssen. Am Ende waren es deshalb zwei verlorene Punkte.“   

Verlaat in die Startelf?

Seine Aufgabe wird am kommenden Spieltag nicht leichter werden, wenn es gegen die Abwehr-Hünen von Dynamo Dresden und damit einen weiteren Aufstiegsspiranten geht.

Die eigene Defensive wird dann erneut gefordert sein, mit welchem Personal ist noch offen. Wie im DFB-Pokal liefen auch gegen Viktoria die beiden Außenverteidiger Jan Just und Marcel Hofrath im Zentrum auf. Jesper Verlaat, der einzige fitte Innenverteidiger, blieb auf der Bank.

Gut möglich, dass der Niederländer nun für Just in die Startelf rückt, dem die ungewohnte Position noch mehr als Nebenmann Hofrath anzumerken war.