Waldhof Mannheim: Offensiv schwer auszurechnen

Christiansen treffsicher wie nie

Max Christiansen gegen Hansa.

Max Christiansen ist aus der Startelf des Waldhof nicht mehr wegzudenken. ©imago images/osnapix

„Perspektivisch viel Freude“, kündigte Bernhard Trares Ende Juli an. Mit diesem urteil bezog sich der Cheftrainer von Waldhof Mannheim auf Max Christiansen, der kurz zuvor von Arminia Bielefeld zu den Buwe gewechselt war.

Und Freude hatte der Waldhof bislang bereits am 23-Jährigen. Nach einem Bankplatz und zwei Einwechslungen ist Christiansen seit dem 5. Spieltag in der Mittelfeldzentrale des Aufsteigers gesetzt und verpasste seit seinem Startelf-Debüt in Jena keine einzige Minute.

Viel Torgefahr aus dem Mittelfeld

Als Defensiv-Allrounder angekündigt, der die Hintermannschaft des Waldhof verstärken sollte, entwickelte sich der ehemalige deutsche U-Nationalspieler zuletzt auch in der Offensive zu einem nicht zu unterschätzenden Faktor: Seinem ersten Treffer gegen Rostock folgte am Wochenende direkt der nächste Streich, als er zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung gegen die Viktoria traf.

Mit somit zwei Saisontoren konnte Christiansen seine Bestmarke im Profi-Bereich schon zu diesem frühen Zeitpunkt verdoppeln. Der gebürtige Flensburger steht damit exemplarisch für die nur schwer auszurechnende Waldhof-Elf, in der jeder Stammspieler im Mittelfeld bereits getroffen hat.

Neben Gianluca Korte (4 Treffer) sind das Dorian Diring (2), Maurice Deville (2) und auch Marco Schuster (1), der an Christiansens Seite auf der Doppelsechs agiert. Im Kollektiv wurde somit der Ausfall von Angreifer Valmir Sulejmani und die Flaute dessen Vertretung Kevin Koffi aufgefangen.

Härtetest nach der Länderspielpause

Da Neuzugang Arianit Ferati (1) immer besser in Fahrt kommt und sich auch die beiden Innenverteidiger Marcel Seegert (3) und Michael Schultz (1) bereits in die Torschützenliste eintragen konnten, kann sich Trares wahrlich nicht über fehlende Torgefahr beschweren.

Diese soll auch am kommenden Samstag heraufbeschworen werden, wenn der Waldhof zum prestigeträchtigen Stadtderby im Landespokal muss. Beim VfR Mannheim soll der Einzug ins Halbfinale Realität werden, ehe eine Woche später ein echter Härtestest auf die Offensivpower der Buwe wartet: Dann kommt mit dem HFC die beste Defensive der Liga in die Quadratestadt.

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