Waldhof Mannheim: Schultz weckt Interesse

Saarbrücken hat Verteidiger im Visier

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2020 | 16:23
Michael Schultz im Spielaufbau.

Michael Schultz ist beim Waldhof unumstrittener Stammspieler. ©imago images/Osnapix

Gleich 16 Verträge im Kader von Waldhof Mannheim laufen in diesem Sommer aus. Mit Blick auf die starke Serie, die der Aufsteiger bis zur Unterbrechung spielte, verwundert es nicht, dass so mancher dieser Akteure auch andernorts Begehrlichkeiten weckt.

So hat nach Informationen von Liga-Drei.de Michael Schultz das Interesse des 1. FC Saarbrücken geweckt. Der Innenverteidiger passt dabei ins Profil des ambitionierten Regionalligisten, der bereits in der jüngeren Vergangenheit auf der Suche nach Verstärkungen den Blick auf Liga drei richtete – so wie bei Großaspachs Sebastian Bösel.

Verteidiger mit Torgefahr

Dort gehört Schultz zu den Leistungsträgern im Team von Bernhard Trares. Der 26-Jährige stand an allen 27 Spieltagen in der Startformation und hatte mit seiner Umsicht großen Anteil daran, dass der Aufsteiger mit erst 31 Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt. Zudem konnte der hochgewachsene Verteidiger auch seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen, bei jedem seiner drei Treffer schlug er nach einer Standardsituation zu.

In Saarbrücken sitzt seit Ende Dezember Lukas Kwasniok auf der Trainerbank, der die 3. Liga aus seiner Zeit bei Carl Zeiss Jena bekanntlich gut kennt. Zudem war der 38-Jährige von 2014 bis 2018 als Jugendtrainer beim KSC tätig. Dort wurde auch Schultz ausgebildet, auch wenn dieser die Badener just zu dem Zeitpunkt verließ, zu dem Kwasniok die U17 übernahm.

Wo ist die Perspektive besser?

Ob das Interesse aus Saarbrücken bei Schultz auf Gegenliebe stößt, dürfte aber vor allem von den Perspektiven abhängen. Sollte der Waldhof am Saisonende so wie aktuell auf Tabellenplatz zwei stehen und damit den direkten Durchmarsch feiern, wäre ein Wechsel nach Saarbrücken wohl eher unwahrscheinlich.

Sollte der Waldhof aber noch aus den Aufstiegsplätzen rutschen und Saarbrücken – mit sechs Punkten Vorsprung auf Elversberg Tabellenführer der Regionalliga Südwest – aufsteigen, könnte diese Perspektive sich anders darstellen.

Zudem machten die Transfers in der Vergangenheit deutlich, dass Saarbrücken über die finanziellen Mittel verfügt, Drittliga-Spieler anzulocken. Anthony Barilla (Zwickau) und Christopher Schorch (Uerdingen) sind nur zwei Beispiele für Kicker aus Liga drei, die sich im letzten Sommer für einen Wechsel ins Saarland entschieden.

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