Waldhof Mannheim: Trares hadert mit Remis

Kritik am Rasen im Stadion

Bernhard Trares beim SV Waldhof Mannheim

Zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, nicht mit dem Rasen: Bernhard Trares. ©Imago images/foto2press

Die Heimbilanz bleibt dürftig: Nur drei Siege feierte der SV Waldhof Mannheim bisher im Carl-Benz-Stadion, auch gegen den Tabellenletzten aus Jena reichte es am gestrigen Sonntag nicht zu einem „Dreier“. Einen Vorwurf wollte Trainer Bernhard Trares seiner Elf nicht machen – allerdings sorgte das Geläuf für Unmut beim SVW-Coach.

„Wir haben das ganze Spiel beherrscht, haben es dominiert“, so Trares bei MagentaSport über das 1:1 gegen Carl Zeiss Jena, in dem seine Elf tatsächlich die spielbestimmende Mannschaft war. Durch einen unglücklichen Freistoßtreffer geriet der Waldhof dennoch in Rückstand und hatte Probleme, ins Spiel zurückzufinden.

„Der Rasen ist nicht gewässert, du kämpfst auch mit dem Geläuf, hier zuhause, was einfach scheiße ist“, so Trares über die Bedingungen im eigenen Stadion, die den Stärken seiner Mannschaft nicht zugute kamen.

Gute Moral

Dass am Ende zumindest ein Punkt auf der Haben-Seite steht, schreibt der SVW-Coach dem Kampfeswillen seiner Mannschaft zu, die auch in der Nachspielzeit nicht aufsteckte. Solche späten Treffer sind eigentlich keine Spezialität der Mannheimer, allerdings ergibt sich eine andere Auffälligkeit.

Wie gegen 1860 München kam der Aufsteiger nach einem Rückstand zurück, insgesamt lag der SVW bereits sechsmal zur Pause hinten, nur zwei Spiele davon verlor die Trares-Elf und holte im Schnitt noch 1,33 Punkte – Ligabestwert.

Am kommenden Spieltag dürfen Sulejmani und Co. dann wieder auswärts ran, wenn es zum MSV Duisburg geht. Trotz der Comeback-Qualitäten sollte es der SVW dort unterlassen, in Rückstand zu geraten: Wenn die Zebras zur Pause in Führung lagen, verloren sie bisher kein Spiel.

Schon Mitglied bei Wettanbieter Betano? Jetzt aktuelle Betano Erfahrungen lesen & bis zu 100€ gratis Guthaben für deine Wette sichern!