1. FC Kaiserslautern: Auswärts drückt weiter der Schuh

Hildmann sieht junge Truppe dennoch auf gutem Weg

Sascha Hildmann als Trainer des 1. FC Kaiserslautern

Haderte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Münster: FCK-Trainer Sascha Hildmann. ©Imago/Noah Wedel

Mit einem 0:2 ging die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gestern in Münster vom Platz, die Niederlage im Freitagabendspiel war verdient. Zwar agierten die Roten Teufel mutig und pressten früh, allerdings war ihr Spiel zu fehlerhaft, was die Preußen eiskalt ausnutzten.

Im eigenen Spiel nach vorne fehlte den Lauterern der letzte Zug zum Tor, was auch Trainer Sascha Hildmann nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport kritisierte. „Wir hatten zwar mehr Ball, konnten uns im Strafraum aber nicht im eins gegen eins durchsetzen“, so der FCK-Coach.

Balance muss stimmen

Damit hat Kaiserslautern weiterhin Probleme auf fremdem Geläuf. Nur drei Auswärtssiege in zwölf Partien gab es in dieser Saison, alle bei einer zum jeweiligen Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz stehenden Mannschaft (Braunschweig, Aalen, Meppen).

Neben der angesprochenen fehlenden Durschlagskraft im Angriff sollten die Roten Teufel ihren Fokus auf Reisen auch mehr auf die Defensive legen: Zwei Gegentore pro Spiel kassieren Hainault und Co. auswärts – kein anderer Drittligist ist in dieser Hinsicht noch durchlässiger.

Geduld nötig

Positiv sieht Hildmann jedoch die Entwicklung seiner Mannschaft. Mit Grill, Gottwalt, Sickinger, Schad, Bergmann, Pick und Kühlwetter standen gestern sieben Spieler unter 24 Jahren in der Startelf, mit Fechner und Huth kamen noch zwei weitere als Joker in die Partie.

Dass in der ein oder anderen Situation noch die Erfahrung fehlt, ist logisch, den Weg mit jungen, hungrigen Spielern wolle der FCK aber auf jeden Fall weitergehen, wie Hildmann betont. „Wir haben eine Riesen-Perspektive in der Mannschaft. Wir wollen weiter mit ihnen arbeiten, wollen sie entwickeln und dann auch wieder bessere Ergebnisse erzielen.“

Aus Lauterer Sicht soll dies am besten schon in der kommenden Partie gegen den Halleschen FC geschehen. Das Hinspiel verlor Kaiserslautern unter dem damaligen Trainer Michael Frontzeck noch mit 0:2. Ob mit neuer taktischer Ausrichtung und einer jüngeren Mannschaft die Revanche gelingt, wird sich am kommenden Samstag (14 Uhr) zeigen.

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