1. FC Kaiserslautern: Becca neuer Investor

Wende auf dem Betzenberg

Flavio Becca im Stadion

Flavio Becca investiert wohl in den 1. FC Kaiserslautern. ©Imago images/Gerry Schmit

Update (17:40 Uhr):
Der FCK hat den Einstieg Flavio Beccas in einer Pressemitteilung offiziell bestätigt. Gleichzeitig teilten die Roten Teufel mit, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Littig von seinen Ämtern zurückgetreten ist.

Ursprünglicher Artikel:
Vor etwas mehr als einer Woche entschied sich der FCK gegen den Einstieg des Milliardärs Flavio Becca, stattdessen sollte eine regionale Investorengruppe die finanziellen Mittel auftreiben, die den Pfälzern noch fehlen. Nach verschiedenen Querelen seit dieser Entscheidung folgt nun offenbar die Wende.

Wie die Rheinpfalz berichtet, wurde ein Einstieg Flavio Beccas am heutigen Donnerstagnachmittag mit 3:2-Stimmen angenommen. Damit wäre der Weg frei für ein Investment des Luxemburgers am Betzenberg. Für Michael Littig müsste dann allerdings Schluss sein bei den Roten Teufeln. Beccas Einstieg war bisher an den Rücktritt Littigs geknüpft.

Neue Entwicklungen machen’s möglich

Neuen Schwung in die Planungen brachte zuletzt auch der Ausstieg der Firma Quattrex, die ihre Kredite bei einem Einstieg Beccas scheinbar besser aufgehoben sah, als bei einer regionalen Investorengruppe. Daher sagte sie weitere Kredite ab – die dringend für die Lizenz benötigt worden wären.

Kommt nun Becca, ist es wahrscheinlich, dass Quattrex die kurzfristigen Kredite gewährt, die Lizenz wäre dann nicht mehr in Gefahr. Langfristig will Becca bekanntlich große Summen in den FCK investieren. Es könnte dann wieder so etwas wie Kontinuität am Betzenberg herrschen – was sich im Gegensatz zur aktuellen Situation natürlich positiv auf das Sportliche auswirken würde.

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