1. FC Kaiserslautern: Frontzeck fordert Geduld

Großer Name für FCK-Coach kein Erfolgskriterium

Benötigt Zeit: Kaiserslauterns Trainer Michael Frontzeck

Warnt vor überzogenen Erwartungen: FCK-Coach Michael Frontzeck © imago/jan huebner

Trainer Michael Frontzeck hat rund zwei Wochen vor dem Drittliga-Saisonstart die Favoritenrolle für den 1. FC Kaiserslautern zurückgewiesen. Aus Sicht des 54-Jährigen benötigt der Zweitliga-Absteiger für das „Projekt Wiederaufstieg“ aufgrund der personellen Veränderungen besonders Zeit.

Das Etikett 'Bayern München der 3. Liga' kann man direkt beiseite schieben. (FCK-Coach Michael Frontzeck)

Die Pfälzer wüssten zwar, dass die direkte Rückkehr in die zweite Liga „alleine wegen unseres Namens von uns erwartet wird“, sagte Frontzeck in einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 16.07.2018). Doch sei der FCK „finanziell von elf Millionen Etat auf fünf Millionen runter gekracht. Damit sind wir nicht führend. Das Etikett ‚Bayern München der 3. Liga‘ kann man direkt beiseite schieben“.

Auch die große Tradition des Ex-Meisters könne im sportlichen Wettbewerb nicht helfen, meinte der ehemaliga Bundesliga-Profi: „Davon lassen wir uns nicht blenden.“ Es werde, sagte Frontzeck voraus, „von Anfang an ein Hauen und Stechen um die ersten drei Plätze geben“.

Ambitionen auf einen Spitzenplatz

Gleichzeitig unterstrich Frontzeck die Ambitionen seines Teams für die bevorstehende Spielzeit auf einen Spitzenplatz. Schon die ersten Ergebnisse der „Roten Teufel“ sollen nach seinen Vorstellungen für jeden klarmachen, „die können am Ende auch um den Aufstieg mitspielen“.

Seine Erwartungen an seine Mannschaft macht der frühere Nationalspieler allerdings auch von der erfolgreichen Integration der Neuzugänge abhängig: „16 Neuzugänge bedeuten einen großen Umbruch. Wenn Du so große Umbrüche machst, dann braucht das in der Regel Zeit.“

Dabei hofft Frontzeck außer auf positive Auswirkungen von gleich zwei Trainingslagern auch auf eine richtige Auswahl bei der Verpflichtung neuer Spieler. „Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, wer zum FCK passt. Es wurden einige Spieler geholt, die sich untereinander schon kannten“, erläuterte der Coach die Personalplanungen und verwies als Beispiel auf die gemeinsame Zeit von Florian Dick und Christoph Hemlein bei Arminia Bielefeld.

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