1. FC Kaiserslautern: Hainault-Appell an Mannschaft

"Nicht nur weiterspielen und Daumen drücken."

Merveille Biankadi gegen Andre Hainault.

Hatte gegen Rostock alle Hände voll zu tun: Andre Hainault (r.). ©Imago/Jan Hübner

Mit einem 0:2 ging der 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Sonntag vom Platz, bei dem die Elf von Trainer Sascha Hildmann dem Gegner aus Rostock in allen Belangen unterlegen war. Für den FCK ist es nach den Pleiten gegen Osnabrück und Aalen bereits die dritte Heimniederlage in Folge.

Entsprechend enttäuscht war nach dem Spiel Abwehr-Chef Andre Hainault. „Normalerweise musst du richtig Bock haben, richtig frei Fußball spielen – das haben wir heute nicht gemacht“, so der 32-Jährige am Mikrofon von MagentaSport im Hinblick darauf, dass die Roten Teufel angesichts der Tabellensituation eigentlich relativ unbeschwert aufspielen können.

Ganze Mannschaft gefordert

Vor allem offensiv lief bei der Hildmann-Elf, wie in den vergangenen Spielen, nicht viel zusammen. Seit dem 4:2-Auswärtssieg beim KFC Uerdingen schoss der FCK nur ein Tor in drei Spielen – beim 1:1 in Cottbus traf Mittelfeldmann Jan Löhmannsröben.

Spielten sich die Roten Teufel gegen Aalen zumindest noch Chancen heraus, waren diese gegen Rostock Mangelware. Hainault will dies allerdings nicht alleine am Angriff festmachen, sondern nimmt die ganze Mannschaft in die Pflicht. „Offensive ist nicht nur Thiele vorne oder Toni oder Kühli“, so der Abwehrmann, eine funktionierende Offensive brauche das ganze Team. „Wenn wir den Ball gewinnen, dann haben wir auch mit dem Ball mehr Selbstvertrauen.“

Schwere Aufgabe wartet

Ob es im nächsten Spiel besser klappt? Am kommenden Montag geht es für den FCK zum offensivstarken SV Wehen Wiesbaden. Beim 0:0 im Hinspiel hielt zumindest die Abwehr, wie in bereits zwölf Spielen in dieser Saison konnte Lautern jedoch keinen eigenen Treffer erzielten.

Hainault will die verdiente Pleite gegen Rostock zumindest als Weckruf verstanden wissen, die Mannschaft müsse jetzt aus ihren Fehlern lernen, „nicht nur weiterspielen und Daumen drücken“. Man darf gespannt sein, ob die Roten Teufel dann gegen den SVWW eine Reaktion zeigen können.

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