1. FC Kaiserslautern: Hildmann will den Aufstieg noch nicht abhaken

Der KSC als Vorbild

Sascha Hildmann beim Auswärtsspiel in München.

Will die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga noch nicht aufgeben: FCK-Trainer Sascha Hildmann. ©Imago/MIS

Auf Tabellenplatz 13 liegend übernahm Sascha Hildmann das Traineramt beim 1. FC Kaiserslautern Anfang Dezember. Auch wenn die „Roten Teufel“ seitdem um zwei Plätze nach oben geklettert sind, beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang bereits elf Punkte. Trotzdem will Hildmann das Thema Aufstieg noch nicht gänzlich zu den Akten legen.

„Der Rückstand ist groß, keine Frage. Doch in der 3. Liga gab es immer wieder Aufholjagden. Ich denke da zum Beispiel an den Karlsruher SC in der vergangenen Saison. Es ist also durchaus möglich, selbst große Abstände wettzumachen“, zeigte sich der 46-Jährige im Interview auf dfb.de optimistisch.

Situation des FCK kaum mit der des KSC vergleichbar

Blickt man auf die vergangene Saison im Allgemeinen und die damalige Situation des KSC im Speziellen, wird aber schnell klar, dass die Ausgangssituation der Badener wesentlich günstiger war als die der Pfälzer jetzt.

Nach 20 Spieltagen betrug der Rückstand der Karlsruher auf den Relegationsplatz vergleichsweise schlanke sechs Punkte, also fünf weniger als dem FCK momentan auf die drittplatzierten Uerdinger fehlen. Außerdem hatte die Aufholjagd des KSC längst begonnen, das Team vom Wildpark hatte zu diesem Zeitpunkt seit neun Spielen nicht verloren und sollte diese Serie in den kommenden Monaten gar auf 21 Partien ausbauen.

Um einen ähnlichen Lauf zu starten und die kleine Resthoffnung auf den Aufstieg am Leben zu erhalten, will Hildmann Neuzugänge zwar nicht ausschließen, sein Hauptaugenmerk liegt aber auf dem vorhandenen Spielermaterial. Dort stehen gleich zwei Entscheidungen im Fokus: Wer wird als Nummer eins in die restliche Rückrunde gehen und wer die Kapitänsbinde tragen?

Kein Schnellschuss bei Torwart- und Kapitänsfrage

Zuletzt gab es auf beide Fragen die gleiche Antwort: Wolfgang Hesl. Der 32-Jährige, eigentlich als Nummer drei vor der Saison aus Würzburg verpflichtet, spielte sich nach der Verletzung von Jan-Ole Sievers zwischen den Pfosten fest und trug statt des häufig nur auf der Bank sitzenden Florian Dick die Binde am Arm.

„Ich werde mir im Verlauf der Vorbereitung Gedanken machen. Eventuell fällt meine Entscheidung im Trainingslager, vielleicht aber auch erst danach. Unter Druck setzen werde ich mich nicht“, kündigte Hildmann an, sich Zeit nehmen zu wollen.

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