1. FC Kaiserslautern: Löhmannsröben nach Heimpleite gefrustet

Mittelfeldspieler findet klare Worte

Jan Löhmannsröben gegen Lasse Schlüter

Jan Löhmannsröben (l.) spricht die Probleme des FCK gegen Cottbus klar an. ©Imago/Jan Huebner

Nach zwei Siegen in Folge verlor der 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Freitag vor heimischem Publikum gegen Aufsteiger Energie Cottbus mit 0:2 und steckt damit im grauen Tabellenmittelfeld fest. Gegen einen äußerst disziplinierten Gegner bissen sich die Roten Teufel lange die Zähne aus, die wenigen Chancen, die sich dem FCK boten, wurden liegengelassen.

Wir müssen mal unsere Hausaufgaben machen. (Jan Löhmannsröben)

Speziell die Chancenverwertung sprach nach dem Spiel Mittelfeldmotor Jan Löhmannsröben an. „Wir müssen mal unsere Hausaufgaben machen“, so der 27-Jährige bei Telekom Sport. „Wenn man andere Mannschaften sieht, die haben zwei Chancen und machen zwei Tore. Daran müssen wir arbeiten.“

FCK nicht wach genug

Ungerechtfertigt ist die Ansprache Löhmannsröbens nicht, ließ der FCK tatsächlich eine Riesen-Möglichkeit zum 1:1 liegen. Bereits im letzten Heimspiel zeigten sich die Lauterer Angreifer nicht cool genug vor dem Tor.

Dass in der Defensive Unkonzentriertheiten zu Gegentoren führen, passt für Löhmannsröben ins Bild: „Wie wir gespielt haben, das hat was von einer U23 gehabt. So wie wir die Tore bekommen haben, so blauäugig, das ist Wahnsinn“, so der 107-Malige Drittliga-Kicker.

Umso ärgerlicher ist die Niederlage für die Pfälzer, da sie bei einem Sieg vorübergehend auf Rang drei gesprungen wären. So muss sich die Truppe von Michael Frontzeck weiter mit dem Tabellenmittelfeld anfreunden und hat mit dem derzeit zweitstärksten Heimteam der Liga am nächsten Spieltag eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust: Es geht zu Hansa Rostock.

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