1. FC Kaiserslautern: Sascha Hildmann vorgestellt

Gebürtiger Lauterer unterschreibt bis 2020

Sascha Hildmann wurde am Donnerstag als neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern vorgestellt.

Übernimmt rund zwei Monate nach seinem Aus in Großaspach den FCK: Sascha Hildmann. ©Imago/foto2press

Der 1. FC Kaiserslautern hat in Sascha Hildmann einen neuen Cheftrainer und Nachfolger für Michael Frontzeck gefunden. Die Pfälzer stellten den 46-Jährigen am Donnerstag offiziell vor und statteten ihn mit einem Vertrag bis Sommer 2020 aus.

„Wir waren uns relativ schnell einig, dass er der richtige Trainer in unserer jetzigen Situation und auch für die Zukunft ist. Mit seiner Fachkompetenz aber vor allem seiner Emotionalität zum FCK und der Region ist er der passende Trainer“, begründete Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Banf die Entscheidung für Hildmann.

Aufstieg ist auch weiterhin das Ziel

Obwohl der Rückstand auf den dritten Platz bereits zehn Punkte beträgt, muss sich der neue Trainer an den Zielen messen lassen, die vor der Saison formuliert wurden. „Wir verändern nicht alle 14 Tage unsere Ziele. Wir haben immer gesagt, dass der FCK alles dafür tun muss, um ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Dabei bleibt es. Die Mannschaft hat das Potential, oben mitzuspielen“, nahm Geschäftsführer Martin Bader den neuen Trainer in die Pflicht.

Zuletzt war Hildmann als Cheftrainer beim Ligakonkurrenten Großaspach tätig, wurde dort aber Anfang Oktober von seinen Aufgaben entbunden. Bereits am Mittwoch hatte Liga-Drei.de exklusiv vermeldet, dass er seinen ursprünglich bis 2019 gültigen Vertrag bei den Baden-Württembergern auflöste. Damit war der Weg zum FCK frei.

Bereits gegen Würzburg auf der Bank

In Kaiserslautern geboren und als Spieler fünf Jahre lang in der zweiten Mannschaft aktiv, bringt Hildmann den Stallgeruch mit, der bereits in der Vergangenheit immer wieder eine Rolle bei der Besetzung von Positionen im Klub spielte. Größere Erfolge sucht man in seiner Trainer-Vita jedoch bislang vergebens.

In Großaspach war nach fünf sieglosen Spielen und dem peinlichen Aus im Landespokal gegen einen Verbandsligisten Schluss. Auch dass er seit November 2017 kein Heimspiel mehr gewinnen konnte, dürfte im Umfeld des FCK nicht gerade für Euphorie sorgen. Diese Serie kann er bereits am Samstag beenden, wenn Würzburg an den Betzenberg kommt.

„Ich will mich gar nicht groß damit beschäftigen, was war, sondern in die Zukunft schauen. Für mich ist es wichtig, einen Zugriff auf die Mannschaft zu bekommen, das 0:5 gegen Unterhaching aus den Köpfen zu bekommen und auf Würzburg zu konzentrieren“, richtete Hildmann selbst den Blick nach vorne.

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