FCK: Becca verhandelt über Kauf des Fritz-Walter-Stadions

Kaiserslauterns OB bestätigt Treffen

Flavio Becca auf dem Betzenberg.

Bei den Fans des FCK nicht unumstritten: Flavio Becca. ©imago images/Werner Schmitt

Mit seinem Einstieg beim FCK sind die Aktivitäten von Flavio Becca rund um die „Roten Teufel“ offenbar noch nicht beendet. Der luxemburgische Investor zeigt auch Interesse an einem Kauf des Fritz-Walter-Stadions und verhandelte darüber bereits in der Vorwoche mit Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel.

Ein Treffen mit Becca bestätigte Weichel gegenüber dem SWR. Neben dem Kauf des Stadions ging es bei diesem Treffen auch um die Flächen der Stadiongesellschaft und daran angrenzende städtische Flächen. Während das Fritz-Walter-Stadion in „unveränderter Form gekauft werden“ soll, wie Weichel betonte, und damit weiterhin als Heimspielstätte für den FCK genutzt werden kann, sollen die Flächen mit einer Mischung aus Wohnhäusern und Gewerbeansiedlungen bebaut werden.

Kredit über 65 Millionen Euro „das größte Problem“

Ursprünglich war der FCK Eigentümer des Stadions. Nachdem Umbaumaßnahmen im Hinblick auf die WM 2006 allerdings finanziell aus dem Ruder liefen, erfolgte 2003 der Verkauf an die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH. Deren einziger Gesellschafter ist die Stadt Kaiserslautern.

Ein Verkauf dürfte aber nicht schnell über die Bühne gehen, sondern über eine europaweite Ausschreibung erfolgen. Eine legale „Abkürzung“ böte sich Becca, indem er die Stadiongesellschaft kauft – hierbei zeigt sich laut Weichel aber „das größte Problem, das wir haben“.

Für den Ausbau des Fritz-Walter-Stadions musste nämlich ein Kredit über 65 Millionen Euro aufgenommen werden, für den sich die Stadt Kaiserslautern verbürgte. Ein Käufer des Stadions müsste diese Schulden übernehmen, die noch zum Kaufpreis  – zu dem der Oberbürgermeister genau wie zum Zeitplan keine Angaben machte – dazukommen.

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