FCK bestätigt: Saibene übernimmt

Nachfolger für Boris Schommers gefunden

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 02.10.2020 | 13:06
Jeff Saibene beim FC Ingolstadt

Jeff Saibene stand zuletzt beim FC Ingolstadt an der Seitenlinie. ©Imago images/Stefan Bösl

Liga-Drei.de berichtete es gestern exklusiv: Auch Jeff Saibene sei ein Kandidat für den Trainerposten beim 1. FC Kaiserslautern – und nun ging alles ganz schnell: Bereits am heutigen Freitag vermeldeten die Roten Teufel auf einer Pressekonferenz offiziell, dass der Luxemburger künftig auf dem Trainerstuhl Platz nimmt. Saibene setzte sich dabei auch gegen weitere Kandidaten wie Torsten Ziegner durch.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jeff Saibene einen neuen Cheftrainer für den FCK gewinnen konnten, der über viel Erfahrung als Trainer verfügt, der den deutschen Fußball und die 3. Liga kennt und mit Arminia Bielefeld bereits einen deutschen Traditionsverein erfolgreich trainiert hat“, so Sportdirektor Boris Notzon. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit Jeff Saibene einen fachlich und menschlich sehr guten Cheftrainer für den FCK gefunden haben. Wir begrüßen auch ganz herzlich Ryszard Komornicki am Betzenberg, den Jeff Saibene als Co-Trainer mitbringt.“

Erfolg in der Schweiz

Der 52-Jährige stieg einst als Trainer beim luxemburgischen Fußballverband ein und hatte seine erst langfristige Station beim FC St. Gallen. Mit diesem zunächst abgestiegen, schaffte er den sofortigen Wiederaufstieg und führte den Klub gar nach Europa.

Nach über 180 Partien in St. Gallen war für Saibene nach sieben Spieltagen der Saison 2015/16 Schluss – er heuerte beim FC Thun an, ehe er im März 2017 Arminia Bielefeld übernahm, den DSC vor dem Abstieg bewahrte und mit ihm eine starke Saison 2017/18 auf den Rasen legte.

Nach zehn sieglosen Pflichtspielen in der Hinrunde der Spielzeit 2018/19 musste der Luxemburger allerdings Abschied von der Alm nehmen. Seine Episode in Ingolstadt war kürzer: 31 Spiele lang versuchte Saibene letzte Saison, den Traum vom Aufstieg zur realisieren, letztlich brachte er allerdings keine Konstanz in die Leistungen der Schanzer.

Nun will er den FCK „in die Erfolgsspur bringen“, wie ein entschlossener Saibene sagt: „Wir müssen hart arbeiten, um die Leidenschaft und das berühmte Betze-Feeling wieder zu entfachen und die Menschen rund um den Verein mitzunehmen.“ Am heutigen Freitag um 16 Uhr leitet Saibene seine erste Trainingseinheit bei den Roten Teufeln.