FCK: Das Warten auf Sessa geht weiter

Spielmacher muss erneut länger pausieren

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 18.01.2021 | 16:51
Nicolas Sessa im FCK-Training.

Nicolas Sessa bleibt weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. ©imago images/Jan Huebner

Nicolas Sessa bleibt weiterhin der Pechvogel beim FCK. Im Sommer mit großen Vorschusslorbeeren und Hoffnungen aus Aue verpflichtet, bleibt dem Spielmacher seitdem das Verletzungspech treu. Der neueste Eintrag seiner üppigen Krankenakte: Ein weiterer Muskelfaserriss, der Sessa laut Klubangaben für mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

Die gleiche Verletzung zog sich der 24-Jährige bereits Mitte November bei seinem FCK-Debüt gegen Magdeburg zu. Eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt, war acht Minuten bereits wieder Schluss. Zuvor hatte eine in der Vorbereitung erlittene Bänderdehnung einen Einsatz verhindert.

Partnersuche für Ritter geht weiter

So stehen bislang nur die acht Minuten aus dem 1:1 gegen Magdeburg in seiner persönlichen Statistik, die ihm zugedachte wichtige Rolle im Spielaufbau und der Spielgestaltung der „Roten Teufel“ konnte der gebürtige Stuttgarter so noch nicht einnehmen.

Im zuletzt verstärkt von Trainer Jeff Saibene praktizierten 4-1-4-1 sollen zwei kreative Köpfe vor dem einzigen „Sechser“ dafür sorgen, dass der FCK endlich offensiv in die Spur findet. Neben dem gesetzten Marlon Ritter, der diese kreative Lust bislang aber nur in Ansätzen schultern konnte, probierte Saibene einiges aus.

Hikmet Ciftci, Anil Aydin und Hendrick Zuck durften alleine in den letzten drei Spielen beginnen, als dauerhafte Lösung konnte den Coach aber offenbar keine Formation beeindrucken. Am kommenden Samstag steht für das Duell gegen Dynamo Dresden aller Voraussicht nach die nächste Runde der Partnersuche für Ritter an.

In dieser könnte sich mit Carlo Sickinger der nächste Kandidat zeigen. Beim Remis gegen Verl ersetzte der Kapitän den gesperrten Tim Rieder auf der „Sechs“, der Abräumer ist aber wieder eine Option und könnte so einen Einsatz von Sickinger eine Position weiter vorne ermöglichen. Der 23-Jährige wäre sicherlich die defensivere Alternative, was gegen den Tabellenführer allerdings nicht weiter verwundern würde.