FCK: Desolate Defensive

Wieder drei Gegentore auswärts

Kevin Kraus im Spiel gegen Duisburg.

Die Anfeuerung von Kevin Kraus half nicht, die Defensive des FCK enttäuschte auch in Duisburg. ©imago images/MaBoSport

Der FCK kommt einfach nicht vom Fleck. Durch die gestrige 1:3-Niederlage beim MSV Duisburg bleiben die Pfalzer vorerst im Tabellenkeller stecken. Sollte die Partie Münster gegen Großaspach am heutigen Samstag einen Sieger finden, rutscht der FCK erneut auf einen Abstiegsplatz ab.

Dass an der Wedau die dritte Auswärtsniederlage in Folge zu Buche stand, lag einmal mehr an der wackeligen Defensive. „Die individuellen Fehler müssen wir abschalten, aber die Jungs arbeiten hart daran. Das geht aber nicht von heute auf morgen, leider,“ warb Trainer Boris Schommers am Mikrofon von Magenta Sport anschließend um Geduld.

Moral kommt zu spät

Bereits zum fünften Mal in Folge kassierte Lautern auswärts mindestens drei Gegentore. Deren Entstehung mutete teilweise grotesk an. Vor dem ersten Tor der Gastgeber verlor Gino Fechner, den Schommers als Innenverteidiger aufgeboten hatte, die Orientierung und Kevin Kraus hatte somit zwei Gegenspieler im Zentrum abzudecken.

Vor dem zweiten Treffer übte Janek Sternberg keinerlei Druck auf den ballführenden Lukas Daschner aus, ehe Fechner auch beim dritten Gegentor keine gute Figur abgab und im Zweikampf mit Leroy-Jacques Mickels ins Leere lief.

Zwar lobte Schommers die Moral seiner Truppe, die durch den eingewechselten Timmy Thiele noch zum Anschlusstreffer kam und in der Schlussphase einen Elfmeter hätte zugesprochen bekommen müssen, dass die Niederlage in Anbetracht der gezeigten Leistung verdient war, wollte aber auch der Übungsleiter nicht bestreiten. Zumal der MSV genug Chancen besaß, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

Viel Druck vor Chemnitz

So steigt der Druck vor dem Auswärtsspiel in Chemnitz in der kommenden Woche deutlich. Der Fokus in der Trainingswoche dürfte zweifelsohne auf der Defensive liegen, in der auch personelle Änderungen wahrscheinlich sind.

So steht Janik Bachmann nach verbüßter Gelbsperre wieder zur Verfügung, um dem defensiven Mittelfeld mehr Stabilität zu verleihen. Auch der gegen Duisburg noch geschonte Philipp Hercher ist hinten links wieder ein Kandidat für die Startelf. Dass Fechner wieder in der Innenverteidigung aufgeboten wird, scheint ebenfalls sehr fraglich. Hier könnte sich Schommers für José-Junior Matuwila oder Youngster Lukas Gottwalt entscheiden.

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