FCK: Die Gespräche laufen weiter

Rote Teufel auf der Suche nach Offensivmann

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 30.12.2020 | 15:39
Boris Notion beim FCK

Boris Notzon sucht einen neuen FCK-Stürmer. ©Imago images/Jan Huebner

Seit Montag rollt der Ball wieder beim 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel bereiten sich auf die noch ausstehenden Spiele der Saison vor und haben dafür auch zwei Testspiele am 5. Januar (Gegner: FSV Frankfurt, SV Elversberg) festgezurrt.

Kommen soll weiterhin noch eine Offensivkraft. Das Bestreben, eine Verstärkung im Sturm zu finden, äußerte FCK-Trainer Jeff Saibene bereits vor wenigen Wochen, allerdings wird wohl noch Geduld gefragt sein. „Die Winter-Transferphase ist immer schwierig. Aber Boris Notzon ist dran, führt Gespräche. Wir müssen schauen, was realistisch, was machbar ist“, so Saibene jetzt im SWR.

Pourié-Partner gesucht?

Realistische Transfers zu tätigen und Spieler zu verpflichten, die einer Mannschaft sofort weiterhelfen – dafür muss der Spielermarkt genau sondiert werden und möglicherweise auch die Bereitschaft zu Kompromissen bestehen. Diese gibt es jedoch nicht beim Fokus auf den Mannschaftsteil: „Wenn wir etwas machen sollten, dann wird es in der Offensive sein“, so Saibene.

Vermutlich schaut sich der FCK dabei nach Verstärkungen für die vorderste Front um. Marvin Pourié ist gesetzt, allerdings fand Saibene, der auf früheren Stationen gerne im 4-4-2 mit Doppelspitze agierte, scheinbar noch keinen geeigneten Nebenmann.

Elias Huth kam unter Saibene nur zu vier Startelf-Einsätzen, Daniel Hanslik kommt eher über den Flügel und Lucas Röser spielte bisher nahezu überhaupt keine Rolle. Präsenz im gegnerischen Strafraum dürfte bei der Suche nach einem Neuzugang gefragt sein, Abnehmer für die Zuspiele Redondos oder Ritters, die in der Hinrunde durchaus Zug zum Tor bewiesen sind gesucht.

Angesichts der Tatsache, dass die Roten Teufel die Offensive ankurbeln wollen, was bei der mit nur 0,94 Treffern pro Spiel drittschwächsten Ausbeute der Liga auch nötig ist, überrascht derzeit jedoch die Tatsache, dass sich der FCK durch die Degradierung Mohamed Morabets selbst eines guten Verbindungsspielers zwischen Defensive und Offensive beraubt, der eigentlich gute Anlagen mitbringt.

Sollte der FCK-Schuss auf dem Transfermarkt sitzen, wird dies am Saisonende wohl nur noch eine Randnotiz sein – allerdings sagte es Saibene ja bereits: „Die Winter-Transferphase ist immer schwierig.“