FCK: Es brodelt in der Führungsetage

Kind & Wüst treten zurück - Vierer-Gespann positioniert sich

Patrick Banf an der Seitenlinie

Steht ebenfalls in der Kritik: Der Beiratsvorsitzende Patrick Banf. ©Imago images/Werner Scholz

Der FCK kommt nicht zur Ruhe: Am gestrigen Sonntagnachmittag bestätigen die Roten Teufel auf Ihrer Vereinshomepage, dass der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Geschäftsführer Martin Bader nicht verlängert wird, was eine Kettenreaktion zur Folge hatte.

Banf überrascht

So treten Jürgen Kind und Paul Wüst ab sofort von ihren Ämtern im Aufsichtsrat sowie im Beirat der GmbH zurück. Wüst erklärte: „Die Beschimpfungen, Denunziationen und Rücktrittsforderungen, denen ich ausgesetzt bin, kann ich aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr weiter ertragen.“ Beim Rücktritt Kinds geht es um die Personalie Bader, die seiner Meinung nach mit sofortiger Wirkung freigestellt werden muss.

„Ich bin von der Rücktritts-Begründung von Jürgen Kind insofern etwas überrascht, als dass es in unserer gemeinsamen Telefonkonferenz gar keinen Antrag auf eine sofortige Entlassung von Martin Bader gab“, erklärt Patrick Banf allerdings dazu. Ein Gespräch in den nächsten Tagen soll jetzt klären, wie die weitere Zusammenarbeit mit Bader bis zum Jahresende aussieht.

Keßler, Merk, Wagner & Weimer positionieren sich

Unterdessen brachte sich eine weitere Gruppe in Stellung, falls die FCK-Mitglieder bei der am 20. Oktober staffindenden Mitgliederversammlung dem Aufsichtsrat das Vertrauen entziehen: Die Rede ist von Rainer Keßler, Dr. Markus Merk, Martin Wagner und Martin Weimer, die sich in einer gemeinsam verschickten Pressemitteilung selbst als Alternative im Aufsichtsrat anbieten. „Es geht nur um den FCK“ appelliert das Vierer-Gespann an die Anhänger Kaiserslauterns.

Unterdessen wird auch noch Fußball gespielt bei den Roten Teufeln – und dabei brodelt es genauso wie in der Führungsetage. Mit 1:3 verlor der FCK am Samstag beim TSV 1860 München und rutschte dadurch auf einen Abstiegsplatz. Es ist der vorläufige Höhepunkt der negativen Entwicklung der Lauterer in Liga drei.

Bis zur Jahreshauptversammlung stehen noch zwei Spiele an, gegen Schlusslicht Jena, sowie Spitzenteam Duisburg. Für die sich umschlagende Stimmung im Verein sind Erfolge in diesen Partien unerlässlich.

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