FCK: Flop11 der letzten 25 Jahre

West, Wagner & Co.

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Sonntag, 10.05.2020 | 09:00

Taribo West (v.) im Spiel gegen Energie Cottbus.

Auf dem Betzenberg wurde Taribo West (v.) nicht glücklich. ©imago images/Dehlis

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre des FCK kennt Ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Mit der Flop11 des FCK machen wir weiter.

Tor & Abwehr

2015 wechselte Zlatan Alomerovic auf den Betzenberg, wurde dort aber nicht glücklich und löste nach einem Jahr seinen Vertrag auf. Als Nummer zwei hinter Marius Müller steht nur ein Einsatz in seiner Bilanz, bei dem er auch noch vier Gegentreffer hinnehmen musste.

Vor allem auf Grund seiner Frisur dürfte Taribo West im Gedächtnis geblieben sein. Die Leistungen, die er in der Rückrunde 2001/02 für den FCK zeigte, hingegen weniger. Stijn Vreven war bei seinen vorherigen Stationen als Rechtsverteidiger mit offensiven Qualitäten aufgefallen, konnte das in der Pfalz allerdings nicht zeigen.

Zuvor Stammspieler in Großaspach, wurde Özgür Özdemir nach dem Drittliga-Abstieg ein "Roter Teufel". Dort war sein Stammplatz aber auf der Tribüne des Fritz-Walter-Stadions, zwischenzeitlich wurde der Verteidiger in der zweiten Mannschaft eingesetzt.

Mittelfeld

2010 noch Fußballer des Jahres in Israel, erlebte Gil Vermouth in der Pfalz keine gute Zeit. Den Auftakt der Saison 2011/12 verpasste er verletzungsbedingt ehe er schon im Winter verliehen wurde, stand er nur zwei Mal auf dem Platz.

Als zweifacher Deutscher Meister mit dem BVB schloss sich Thomas Franck nach dem Bundesliga-Abstieg 1996 dem FCK an. Kam er in seinem ersten Jahr immerhin noch zu 15 Einsätzen, war er in seiner zweiten und letzten Spielzeit in Kaiserslautern außen vor.

Einen Abräumer mit offensiven Qualitäten stellte Aki Riihilahti dar - nicht jedoch als "Roter Teufel". Das war 2006/07, als der finnische Nationalspieler auch verletzungsbedingt nicht zünden konnte und nach einem Jahr die Pfalz in Richtung Schweden verließ.

Als Offensiv-Allrounder machte Gervane Kastaneer in Holland auf sich aufmerksam, diesen Eindruck konnte der damals 20-Jährige nicht bestätigen und blieb in elf Pflichtspielen ohne Treffer.

Angriff

Die sechs Zweitliga-Treffer, die Jacques Zoua 2016/17 beisteuerte, lesen sich zwar ganz ordentlich, der Angreifer fiel trotzdem als Chancentod auf. Recht schnell entpuppte sich das Engagement von Berkant Göktan als Missverständnis, nach sieben Partien und einem Treffer landete der gebürtige Münchner auf dem Abstellgleis und löste seinen Kontrakt vorzeitig auf.

Komplettiert wird der Angriff von Sandro Wagner. In der Rückrunde 2011/12 ging er auf Leihbasis in der Pfalz auf Torejagd, blieb dabei aber in elf Spielen erfolglos. Seine Karriere kurbelte er später in Darmstadt an und schoss sich über Hoffenheim und den FC Bayern noch in die deutsche Nationalmannschaft.

Die Flop11 des FCK auf einen Blick:

Zlatan Alomerovic - Taribo West, Stijn Vreven, Özgür Özdemir - Gil Vermouth, Thomas Franck, Aki Riihilahti, Gervane Kastaneer - Jacques Zoua, Berkant Göktan, Sandro Wagner.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Flop11.