FCK: Verpflichtung von Ciftci fix

Klub bestätigt ersten Neuzugang

Hikmet Ciftci im FCE-Dress.

Hikmet Ciftci steht vor einem Engagement beim FCK. ©imago images/Picture Point

Update (15:27 Uhr):
Der Wechsel von Hikmet Ciftci zum FCK ist fix. Wie die „Roten Teufel“ und Erzgebirge Aue verkündeten, wurde das ursprünglich noch bis 2022 gültige Arbeitspapier des Mittelfeldspielers im Erzgebirge zuvor aufgelöst. Beim FCK unterschrieb Hikmet einen Kontrakt bis 2022 und wird künftig mit der Rückennummer 6 auflaufen.

„Hikmet Çiftçi erhöht unsere Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld. Er passt charakterlich sehr gut in unsere Mannschaft. Wir können mit dieser Verpflichtung den Kader weiter verstärken. Hikmet ist ein äußerst ballsicherer Spieler, der auch über die nötige Mentalität für den Fußball auf dem Betzenberg verfügt“, erklärte Sportdirektor Boris Notzon.

„Ich bin sehr froh, nun ein Roter Teufel zu sein. Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen wurde mir schnell klar, dass dies die richtige Entscheidung ist. Ich sehe, dass hier wieder etwas wachsen kann und ich kann mich mit den Ambitionen des Vereins sehr gut identifizieren. Kaiserslautern ist ein Traditionsverein und ich bin sehr stolz, nun ein Teil davon zu sein“, erklärte der erste Neuzugang des FCK im Jahr 2020.

Ursprünglicher Artikel (8:57 Uhr):
Neuzugänge im Winter konnte der FCK bislang noch nicht präsentieren, wobei Sportdirektor Boris Notzon ohnehin eine positive Entwicklung beim vorhandenen Personal ausmachte. „Wir beobachten natürlich den Transfermarkt, um unseren Kader eventuell weiter zu verstärken“, ließ er sich aber ein Hintertürchen offen.

Durch dieses dürfte in naher Zukunft Hikmet Ciftci von Erzgebirge Aue schlüpfen. „Hikmet hat von uns die Freigabe erhalten. Momentan absolviert er in Kaiserslautern den Medizincheck“, erklärte Aues Geschäftsführer Michael Voigt gegenüber Tag24.

Mehr Tiefe im Zentrum

In Aue kam der 21-Jährige in der Hinrunde lediglich ein Mal zum Einsatz, als er gegen Bielefeld in der Schlussphase eingewechselt wurde. Zuvor wurde der zentrale Mittelfeldspieler im Nachwuchs des 1. FC Köln ausgebildet und arbeitete dort bereits mit Boris Schommers zusammen.

Vier Jahre lang war der heutige FCK-Trainer für die U19 des „Effzeh“ verantwortlich und setzte Ciftci dabei in 21 Pflichtspielen ein. Viel Anlaufzeit, sich mit dem spielerischen Konzept seines zukünftigen Klubs auseinanderzusetzen, dürfte der in Neuss geborene Linksfuß somit nicht benötigen.

Der FCK verleiht seinem Kader mit diesem Transfer, sofern der Medizincheck bestanden wird, mehr Tiefe. Auf der Doppelsechs waren zuletzt Kapitän Carlo Sickinger und Janik Bachmann gesetzt, dahinter lauern mit Gino Fechner und Theodor Bergmann zwei weitere junger Akteure, auch Simon Skarlatidis kann auf der Position vor der Abwehr eingesetzt werden.

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