FCK: Kommt noch ein Innenverteidiger?

Rote Teufel auf der Suche

Kaiserslauterns Sportdirektor. Boris Notzon

Treibt die Personalplanungen des FCK voran: Sportdirektor Boris Notzon. ©Imago images/Martin Hoffmann

Obwohl Personalplanungen momentan schwierig sind, macht der FCK seinen Kader bereit f√ľr die Zukunft und verpflichtete am gestrigen Donnerstag Verteidiger Alexander Winkler, momentan noch in Diensten der SpVgg Unterhaching.

Auf die Abwehr ist scheinbar das Hauptaugenmerk gerichtet, denn Winkler soll nicht der letzte Neuzugang f√ľr die Defensive bleiben. So soll nach Liga-Drei.de-Informationen noch ein weiterer Innenverteidiger kommen.

Folgen f√ľr Kraus und Hainault?

Die Schlussfolgerung, angesichts von 45 Gegentoren personelle Verst√§rkungen im Abwehr-Bereich vorzunehmen, ist eine logische. Im Schnitt 1,67 Gegentreffer kassieren die Roten Teufel im Schnitt, nur f√ľnf Teams sind noch anf√§lliger.

Dies ist allerdings nicht ausschließlich am Abwehr-Personal festzumachen. So stellte Schommers am 15. Spieltag auf die Innenverteidigung Hainault/Kraus um, in den folgenden sieben Spielen kassierte Lautern nur vier Gegentreffer.

Das erfahrene Duo wusste den FCK also durchaus zu stabilisieren, was auch den Verantwortlichen nicht verborgen blieb. So berichtete am Donnerstag der Kicker (Ausgabe vom 9. April 2020), dass die Roten Teufel mit Kraus verlängern wollen. Fraglich ist allerdings, wie es angesichts der Lauterer Bestrebungen, einen weiteren Innenverteidiger zu verpflichten mit dem 34-jährigen Hainault weitergeht, dessen Vertrag ebenfalls nur noch bis Saisonende läuft.