FCK: Moser und Ehrmann machen Hoffnung

U21-Coach und Torwartrainer formen Talente

Hans Werner Moser bei der U21 des FCK

Hans Werner Moser war selbst Bundesligaspieler. ©Imago images/Jan Huebner

Trotz des 4:0 über Unterhaching: Viele gute Nachrichten nimmt der 1. FC Kaiserslautern nicht mit aus dieser Drittliga-Saison. Im Laufe der Woche verschärfte sich nun offenbar auch noch der Streit in der Führungsetage.

Wie unter anderem der „kicker“ berichtete, sorgen die Verhandlungen mit dem möglichen Investor Flavio Becca für Unruhe. Der Luxemburger soll einen Einstieg an den Verbleib von Sport-Geschäftsführer Martin Bader koppeln. Der FCK reagierte mit einer wenig erhellenden Stellungnahme.

Immerhin brachte die „Betze Anleihe II“ die erhoffte Finanzspritze, ohne große Geldgeber werden sportlich künftig aber kleinere Brötchen gebacken werden müssen. Wie Bader vergangene Woche schon geäußert hatte, wäre man noch stärker auf eigene Talente angewiesen.

Zwei Ex-Profis sorgen für Nachschub

Der Blick geht daher in die Oberliga, wo die U21 des FCK am gestrigen Samstag den zweiten Sieg in Folge feierte. Damit dürften die jungen „Roten Teufel“ die Klasse gehalten haben, was lange nicht selbstverständlich ist.

Grund für die Abstiegssorgen des Perspektivkaders ist ihr eigener Erfolg. Trainer Hans Werner Moser tat nämlich auch in dieser Saison das, wofür er am Betzenberg angestellt ist: Er bereitete junge Spieler auf Einsätze in der Profi-Mannschaft vor, formt das Bindeglied zwischen der Arbeit im renommierten NLZ Zweitligaabsteigers und der Elf von Chef-Trainer Sascha Hildmann.

Moser war in die laufende Saison mit Spielern wie Christian Kühlwetter, Carlo Sickinger, Antonio Jonjic oder Lukas Gottwalt gestartet. Alle sind inzwischen in der 1. Mannschaft etabliert. Ersatz bekam die Reserve nicht.

Auf den Ex-FCK-Profi beim Nachwuchs ist genau wie auf Gerry Ehrmann Verlass. Dessen Verdienste in der Torwart-Ausbildung werden immer wieder hervorgehoben und bescherten den Pfälzern schon die ein oder andere Einnahme durch Transfers. Moser, der seit 2016 zum zweiten Mal den Unterbau der Profis trainiert, führte in der Vergangenheit unter anderem Robert Glatzel, Daniel Halfar, Fabian Schönheim oder auch Florian Pick – gestern noch wie auch Christian Kühlwetter Torschütze gegen Unterhaching – an die 2. Bundesliga heran.

Sickinger und Co. dürfen nun nicht die letzten vergleichbaren Erfolgsgeschichten sein, wenn der Verein sich in naher Zukunft wieder stabilisieren will. Gerry Ehrmann und Hans Werner Moser sind also weiter gefragt.

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