FCK: Röser nutzt seine Chance

Angreifer tankt Selbstvertrauen

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Samstag, 13.06.2020 | 16:38

Lucas Röser (l.) im Zweikampf mit Mannheims kevin Conrad.

Mit zwei Treffern in den letzten vier Spielen zeigt die Formkurve von Lucas Röser (l.) nach oben. ©imago images/Nordphoto

Fünf Punkte betrug der Vorsprung des FCK vor dem Spieltag auf den ersten Abstiegsplatz. Für Brisanz im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC war somit gesorgt. Durch den 2:0-Erfolg gelang den Pfälzern der erhoffte Befreiungsschlag, die rote Zone in Richtung Regionalliga ist nun acht Punkte entfernt.

Den vierten Saisonsieg wechselte Trainer Boris Schommers dabei ein, mit Lucas Röser und Manfred Starke waren zwei Joker für die Treffer verantwortlich. Speziell für Röser dürfte das Tor Balsam für die Seele sein. Im vergangenen Sommer mit großen Erwartungen von Zweitligist Dynamo Dresden verpflichtet, konnte der Angreifer diesen bislang nur selten gerecht werden.

Selbstbewusstsein wird gebraucht

Sein 1:0 gegen Chemnitz war erst sein zweiter Drittliga-Treffer in dieser Spielzeit, die Premiere erlebte er just vor zehn Tagen bei der Punkteteilung gegen 1860 München. In einer Phase, in welcher der FCK durch den ausschließlich aus englischen Wochen bestehenden Spielplan die Qualität in der Breite - die zweifelsohne im Kader steckt - benötigt, liefert Röser.

"Jeder wird sicherlich seine Chance bekommen", hatte Schommers kurz vor dem Re-Start verkündet und dabei speziell die Angreifer angesprochen. Diese Chance konnte Röser bislang nutzen. Im bisherigen Saisonverlauf oftmals unglücklich agierend, leitete er seinen Treffer gegen den CFC zudem selbst ein und zog dann im Sprint in eben jene Position, in der ihn Christian Kühlwetter mit seiner flachen Hereingabe finden konnte.

Angreifer mit Selbstbewusstsein wird der FCK in den kommenden Partien auch benötigen. Denn auch wenn acht Punkte ein vermeintlich bequemes Polster sind, wird dieses bereits kurzfristig auf die Probe gestellt: In den kommenden beiden Heimspielen warten mit Würzburg und Hansa zwei Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen und damit in jener Tabellenregion zu finden sind, in der sich der FCK eigentlich bewegen wollte.

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