FCK rotiert und gewinnt Testspiel

Hercher-Comeback bei 4:0-Sieg gegen Düdelingen

Christoph Hemlein beim FCK

Christoph Hemlein (hier beim Pokalspiel gegen Mainz) kann auch mit dem Auftritt gegen Düdelingen zufrieden sein. ©Imago images/Thomas Frey

Für die 600 Fans, die sich am gestrigen Freitag auf den Tribünen des altehrwürdigen Fritz-Walter-Stadions einfanden, gab es vermutlich vor allem ein Thema: Wie geht es in der Führungsetage des FCK weiter? Für 90 Minuten allerdings konnten sich die Anhänger dann auf das Sportliche konzentrieren: F91 Düdelingen war zum Testspiel zu Gast – wobei die Roten Teufel ihre aufsteigende Form bestätigten.

Hercher kehrt zurück

Mit 4:0 schickten Pick und Co. den luxemburgischen Europa-League-Teilnehmer nach Hause. Dabei rotierte Trainer Boris Schommers einmal kräftig durch. Im Vergleich zur Startelf gegen Jena blieben Kraus, Sternberg, Hemlein, Starke und Pick in der ersten Elf, während sich im Tor wie erwartet Avdo Spahic zeigen durfte.

Hercher, der jüngst verletzt passen musste, gab sein Comeback und agierte dabei statt wie gewohnt auf links als Rechtsverteidiger. Vor ihm erhielt Jonjic eine Bewährungschance. Fechner und Hainault sollten derweil die Zentrale stabilisieren, während Schommers seine Elf noch eine Spur defensiver aufstellte als zuletzt. Wieder gab es eine einzige Spitze: Röser bekleidete die Position und holte sich beim Elfmeter-Tor zum 2:0 Selbstvertrauen. Zuvor hatte bereits Hemlein vom Punkt getroffen.

Coach gewährt Chancen

Schommers nutzte jetzt die Gunst der Stunde und war die Rotationsmaschine richtig an: So kamen auch Verteidiger Gottwalt, der sich nach einer Verletzung beharrlich herankämpfte und zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte sowie Bergmann zu ihren Einsatzminuten. Auch Youngster Morabet, der mit sieben Toren und vier Vorlagen in elf Partien beim FCK II bislang überzeugte, durfte sich zeigen.

Dem Spielverlauf taten die vielen Wechsel keinen Abbruch, Kühlwetter und Zuck erhöhten sogar noch zum 4:0-Endstand. Dass am Ende hinten die Null stand, dürfte für positive Stimmung am Betzenberg sorgen, denn das gelang dem FCK bisher in keinem der drei Ligaspiele unter Schommers. Die nächste Gelegenheit für eine weiße Weste gibt es am kommenden Freitag. Dann sind die Roten Teufel in Duisburg zu Gast.

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