FCK: Saibene macht Sessa Hoffnung

Neuzugang noch ohne Einsatz

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 12.11.2020 | 09:25
Nicolas Sessa im Training.

Das FCK-Debüt von Nicolas Sessa (v.) rückt näher. ©imago images/Jan Huebner

Den ersten Sieg hat der FCK bekanntlich am vergangenen Wochenende eingefahren, nun wollen die Pfälzer gegen Magdeburg nachlegen. Den „Roten Reufel“ stehen wegweisende Wochen an, denn nach dem Duell mit dem ebenfalls strauchelnden Tabellennachbarn warten mit Halle und Lübeck direkt zwei weitere Mannschaften aus dem Keller.

Um sich selbst wieder in ruhigere Gewässer zu manövrieren, muss der FCK dringend an seiner Torgefährlichkeit arbeiten. Erst acht Tore wollten gelingen – der drittschwächste Wert der Liga. Neben einer besserer Chancenverwertung dürfte Trainer Jeff Saibene daher auch besonderes Augenmerk auf das Herausspielen eben dieser legen.

über Nicolas Sessa
„ Er wird zum Thema jetzt, das ist klar. ”
FCK-Trainer Jeff Saibene

Ein Spieler, der das benötigte Rüstzeug hierfür mitbringt, ist Nicolas Sessa. „Er wird zum Thema jetzt, das ist klar“, sagt Saibene im Kicker (Ausgabe vom 12.11.2020), angesprochen auf den Spielmacher, der im Sommer von Erzgebirge Aue auf den Betzenberg wechselte. Nach einer Bänderdehnung, die er sich beim Trainingsauftakt zuzog, stellte der 24-Jährige bereits für die Fahrt nach Zwickau eine Option dar.

Struktur im Mittelfeld noch nicht gefunden

Auf diese verzichtete Saibene noch, wohl auch in Anbetracht der Tatsache, dass Sessa im Vorjahr lediglich zwei Kurzeinsätze für Aue absolvierte und sein Körper nach langer Zeit ohne Wettkampfpraxis behutsam aufgebaut werden muss. Im Mittelfeld-Zentrum, wo bisher weder Hikmet Ciftci noch Marlon Ritter dem Spiel des FCK eine deutlich erkennbare Struktur verleihen konnten, herrscht aber zweifelsohne Bedarf.

Dass Sessa hier eine Hilfe für die „Roten Teufel“ darstellen kann, hielt auch Sportdirektor Boris Notzon im Interview mit Liga-Drei.de fest. Ob Saibene auf diese Hilfe bereits gegen Magdeburg zurückgreift, bleibt abzuwarten. In Anbetracht der prekären tabellarischen Situation erwartet den FCK aber das, was gemeinhin gerne als „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichnet wird.

Da die Gäste in dieser Spielzeit aber defensiv alles andere als sattelfest sind, dürfte sich den Pfälzern im Heimspiel die eine oder andere Lücke bieten. Diese dann auch zu nutzen war in der Vergangenheit eine Paradedisziplin von Sessa.