FCK: Schommers muss gehen

Auch Co-Trainer McKenna freigestellt

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 29.09.2020 | 12:27
Boris Schommers beim FCK

Boris Schommers verlässt den Bettenburg. ©Imago images/Thomas Frey

Das Kapitel Boris Schommers und FCK ist beendet. Die Roten Teufel gaben am heutigen Dienstag bekannt, dass Schommers sowie auch Co-Trainer Kevin McKenna mit sofortiger Wirkung freigestellt wurden.

„Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben“, so Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

Keine klare Linie

Schommers übernahm den FCK vor etwas mehr auf einem Jahr auf Rang 14 stehend, nach nur einem Sieg in den ersten sechs Ligaspielen sah es allerdings zunächst nicht nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit aus. Für Furore sorgte er allerdings im DFB-Pokal, im Elfmeterschießen bezwang Lautern den 1. FC Nürnberg und es schien, als ob der Sieg zu einem Neuanfang des Fußballlehrers beim FCK gerät.

Lautern gewann fünf der folgenden sechs Ligapartien, hatte nach dem 19. Spieltag nur noch vier Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Das allerdings sollte für die Roten Teufel das höchste der Gefühle bleiben. Nach zwischenzeitlich acht Spielen ohne Sieg, einem doch wiederum positiven Saisonendspurt und dem nun verpatzten Auftakt der Spielzeit 2020/21 waren die Leistungen des FCK unter Schommers zu inkonstant, zeugten insbesondere in der Offensive von wenig Struktur.

Zuletzt verloren die Roten Teufel mit 0:3 bei Aufsteiger Türkgücü München. Diese Niederlage habe „uns alle hart getroffen und wir haben im Anschluss eine umgehende Analyse der Situation vorgenommen“, so Voigt. Auch die Nebenkriegsschauplätze der vergangenen Woche hätten einen Teil zur Misere beigetragen, so Voigt: „Die Mannschaft hat sich leider durch die Themen der letzten Woche beeinflussen lassen und hat auf dem Platz nicht die gewünschte Reaktion gezeigt.“

Wer für Schommers übernimmt, ist aktuell noch offen. Der FCK will darüber „zeitnah informieren“.