FCK: Umbauarbeiten in der Defensive

Kraus & Schad fehlen

Philipp Hercher im Pokal gegen Nürnberg.

Philipp Hercher könnte am Wochenende die Seite wechseln. ©imago images/Zink

Den Schwung und die Euphorie des Pokal-Krimis will der FCK unbedingt ins Wochenende transportieren. Das hält die Würzburger Kickers bereit, die am Samstag auf den Betzenberg kommen. Speziell in der Defensive wartet auf FCK-Coach Boris Schommers aber noch einiges an Arbeit.

Mit Kevin Kraus und Dominik Schad sahen gleich zwei Stammspieler in der Vorwoche in Chemnitz ihre fünfte gelbe Karte, in der Innenverteidung und auf rechts wird Schommers somit Lösungen finden müssen. Da zu erwarten ist, dass aus der Pokal-Fünfer- wieder die gewohnte Liga-Viererkette wird, könnten Lukas Gottwalt und Andre Hainault erneut im Zentrum verteidigen.

Hercher wie im Test auf rechts eine Option

José-Junior Matuwila, der in den letzten beiden Drittliga-Begegnungen gar nicht im Kader stand und gegen Nürnberg immerhin wieder auf der Bank saß, könnte auch am Samstag dort Platz nehmen.

Die Suche nach einem Ersatz für Schad ist hingegen etwas komplizierter. Der 22-Jährige ist der einzige gelernte Rechtsverteidiger im Kader und verpasste bis zu seiner Auswechslung in der Pokal-Verlängerung noch keine Spielminute. Philipp Hercher könnte daher die Seite tauschen, der Linksfuß kam bei Testspielen der Pfälzer auch schon auf der rechten Seite zum Einsatz.

Am Betzenberg stabiler

Die dadurch vakante Position des Linksverteidigers könnte erneut Janek Sternberg einnehmen, der während Herchers Verletzungspause bereits dort agierte. Um diese Formation, die so noch nie in einem Pflichtspiel auf dem Platz stand, zu entlasten, dürfte Schommers froh über die Rückkehr von Janik Bachmann sein, der als Stabilisator im defensiven Mittelfeld eingeplant ist und seine Gelb-Sperre abgesessen hat.

Neben dem eingangs erwähnten Schwung dürfte der FCK auch davon zehren, dass der Abwehrverbund auf dem Betzenberg wesentlich konzentrierter agiert als in fremden Stadien. Nur sieben ihrer bereits 29 Gegentreffer mussten die Roten Teufels vor den eigenen Fans hinnehmen, stellen somit hinter 1860 München die zweitbeste Heim-Defensive der Liga.

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